Getrost kann man eines schon jetzt pro­phe­zei­en: Soll­te es wider Erwar­ten doch zu Tei­löff­nun­gen oder „Locke­rungs­or­gi­en“ (wor­un­ter die mode­ra­te scheib­chen­wei­se Rück­ga­be von Grund­rech­ten ver­stan­den wird) durch akti­ves Zutun der Regie­rung kom­men, dann wer­den die­se von Schi­ka­nen und Auf­la­gen abhän­gig gemacht wer­den, die von einem frei­en und unbe­schwer­ten Leben weit ent­fernt sind.

Vor allem die Anti­gen-Schnell­tests wer­den zum Per­sil­schein für jeg­li­che Nor­mal­hand­lung, die fort­an den Cha­rak­ter von jeder­zeit wid­der­ruf­ba­ren „Pri­vi­le­gi­en“ haben wer­den: Ob Urlau­be, Restau­rant­be­su­che, Stamm­tisch­teil­nah­me, Gemein­schafts­sport, Sta­di­on­auf­ent­halt oder Trai­ning im Fit­ness­stu­dio – nur noch mit Nega­tiv­test soll der Zutritt erlaubt sein, und die so erziel­te Kon­di­tio­nie­rung kann und wird spä­ter dann abseh­bar in einen Impf- oder Immu­ni­täts­nach­weis trans­fe­riert wer­den (den es angeb­lich ja nie geben soll­te). Die – ver­gli­chen mit den zuneh­mend zwei­fel­haft gese­he­nen PCR-Tests noch unzu­ver­läs­si­ge­ren Schnell­tests – wer­den zum unfehl­ba­ren Viren- bzw. „Got­tes­be­weis“.

Wei­ter­le­sen

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