Mit Schnelltests zum Dauerlockdown? Wie sich mit “manipulierten Zahlen” die Kurve hochhalten lässt — RT DE

Mi 17. Feb. 2021 | Politik und Medien

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Durch den seit Mitte Herb­st 2020 ver­stärk­ten Ein­satz von Anti­gen­schnell­tests zum Nach­weis soge­nan­nter Neuin­fek­tio­nen lassen sich die Coro­na-Zahlen je nach Bedarf “hochfrisieren” und die Maß­nah­men zur Viru­seindäm­mung beliebig in die Länge ziehen. Das moniert der emer­i­tierte Math­e­matik-Pro­fes­sor Hans-Jür­gen Ban­delt. Über die Mech­a­nis­men und Hin­ter­gründe hat RT DE mit ihm gesprochen. …

Die in Deutsch­land und weltweit prak­tizierte Test­strate­gie zum Nach­weis von soge­nan­nten SARS-CoV-2-Infizierten beruht im Wesentlichen auf dem großflächi­gen Ein­satz der Poly­merase-Ket­ten­reak­tion (PCR). Wo liegen da aus Ihrer Sicht die Hauptprobleme?

Zunächst gibt es nicht die eine weltweite Test­strate­gie. Manche Län­der testen sin­nvoller­weise nur die wirk­lich Atemwegserkrank­ten und eventuell noch deren famil­iäres Umfeld auf eine Virusursache. Andere Län­der, wie Däne­mark und Lux­em­burg, führen jede Woche fak­tisch eine Massen­tes­tung durch. Die Unter­schiede und Prob­leme sind auf der Web­seite ourworldindata.org dokumentiert.

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