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Jeg­li­che kurz­zei­ti­ge Hoff­nung auf das längst über­fäl­li­ge Ende der kata­stro­pha­len Coro­na-Beschrän­kun­gen löst sich momen­tan qua­si in Echt­zeit wie­der in Luft auf: Nach­dem auf Bun­des­ebe­ne end­lich Locke­run­gen beschlos­sen und das neue Infek­ti­ons­schutz­ge­setz als zumin­dest leid­li­ches Ali­bi für FDP-Jus­tiz­mi­nis­ter Mar­co Busch­mann for­mal auf Bun­des­ebe­ne „Frei­hei­ten“ vor­sieht (wenn auch bei wei­tem nicht im ver­spro­che­nen Aus­maß), wird der Irr­sinn in den Bun­des­län­dern ein­fach wei­ter­ge­führt. Denn genau dafür wur­de ja vom Bun­des­tag letz­ten Frei­tag die Voll­macht hier­zu an sie wei­ter­ge­reicht. In einer intak­ten Demo­kra­tie wür­de man vom „Schwar­zen Peter” spre­chen, den die­se Rück­ver­la­ge­rung der Infek­ti­ons­schutz­voll­mach­ten vom Bund auf Län­der­ebe­ne bedeu­tet; in Deutsch­land sieht man sie eher „Car­te Blan­che” für die Län­der. (Wei­ter­le­sen)

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