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Am 29. Janu­ar 2021 erscheint Wal­ter van Ros­s­ums Ent­hül­lungs­buch zur ganz und gar eigen­tüm­li­chen Rol­le des „Viro­lo­gen der Nati­on“ im Rubikon-Verlag.

von Wal­ter van Ros­sum bei Rubi­kon

Nicht jede Kri­se hat ein Gesicht. Die Coro­na­kri­se hat aller­dings — zumin­dest in Deutsch­land — eines, das all­seits bekannt sein dürf­te. Mit kräf­ti­gem, media­lem Wind unter dem Arzt­kit­tel avan­cier­te Chris­ti­an Dros­ten 2020 vom Viro­lo­gen zum pan­de­mi­schen Medi­en­star. Man konn­te den Ein­druck gewin­nen, ein gan­zes Land hin­ge an den Lip­pen die­ses schein­bar so hell­sich­ti­gen Man­nes, der einen Wun­der­test schnel­ler aus dem Ärmel schüt­teln konn­te, als das Virus Men­schen zu befal­len ver­moch­te. Bei etwas genaue­rer Betrach­tung wird jedoch schnell deut­lich, dass der ehr­furcht­ge­schwän­ger­te Per­so­nen­kult um Dros­ten als auch das von die­sem her­auf­be­schwo­re­ne Nar­ra­tiv auf töner­nen Füßen ste­hen. Wal­ter van Ros­sum führt in sei­nem neu­en Buch „Mei­ne Pan­de­mie mit Pro­fes­sor Dros­ten“ eben­die­se kri­ti­sche Betrach­tung durch. Im Fol­gen­den erläu­tert er, wie es zu die­sem Buch kam. (Wei­ter­le­sen)

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