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Mei­ne Ein­drü­cke und Erleb­nis­se auf der gro­ßen Demons­tra­ti­on in Ber­lin am 1.8.2020 – Tag der Freiheit

Do 6. Aug. 2020 | Politik und Medien

Auch Tage nach der gro­ßen Demons­tra­ti­on gegen die Coro­na-Auf­la­gen und für die Frei­heit hält die Debat­te dar­über an. Des­halb doku­men­tie­re ich hier den Erleb­nis­be­richt eines Teil­neh­mers. Es war eine macht­vol­le Kund­ge­bung, ver­gleich­bar mit der Demons­tra­ti­on gegen das SED-Régime am 4. Novem­ber 1989 auf dem Alex­an­der­platz. Ich hof­fe, dass sich jemand fin­det, der vie­le Erleb­nis­be­rich­te sam­melt und veröffentlicht. …

Die Demons­tra­ti­on am 1.8. in Ber­lin gehört in mei­ner Ein­schät­zung zu einer der wich­tigs­ten Demons­tra­tio­nen unse­rer jüngs­ten Geschich­te. Ich mar­schier­te ca. 10 Kilo­me­ter mit und traf dabei auf vie­le Men­schen. Es waren kei­ne typi­schen Demons­tran­ten, son­dern ein Aus­schnitt von Men­schen aus dem Mit­tel­stand mit höhe­ren Bil­dungs­stan­darts und im pro­du­zie­ren­den Bereich täti­gen Men­schen im brei­tes­ten Ver­stand. Vie­le Paa­re, vie­le älte­re Semes­ter, vie­le Süd­deut­sche und vie­le aus den neu­en Bun­des­län­dern – rela­tiv Weni­ge aus Ber­lin, rela­tiv Weni­ge auch mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund (soweit man so etwas über­haupt sehen oder hören kann). Doch sah ich auch eini­ge mit offen­sicht­li­chen Migra­ti­ons­hin­ter­grund, die mehr noch als die Bio-Deut­schen mit viel Tem­pe­ra­ment für die Sache ein­tra­ten. Ihr bes­ter Reprä­sen­tant ist wohl der Mode­ra­tor mit gha­ne­si­schen Hin­ter­grund, den ich für ein abso­lu­tes Talent hal­te. … (Wei­ter­le­sen)

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