Quel­le: ansa​ge​.org

Wenn die­ser Tage deut­sche Nor­ma­los gefragt wer­den, was sie vom ab kom­men­der Woche anste­hen­den „Weg­fall der Maß­nah­men“ hal­ten: Dann über­wie­gen nicht etwa Freu­de und Erleich­te­rung, son­dern Skep­sis, Vor­sicht, Angst oder gar Zorn über die „ver­früh­ten”, „leicht­sin­ni­gen“ und „ris­kan­ten“ Locke­run­gen. Damit neh­men die Deut­schen ein­mal mehr einen eben­so unrühm­li­chen wie unzwei­fel­haf­ten Spit­zen­platz im inter­na­tio­na­len Ver­gleich ein. Das für sei­ne „Ger­man Angst“ sprich­wört­lich berüch­tig­te Volk von Beden­ken­trä­gern, Umstands­krä­mern und Sub­or­di­na­ti­ons­freaks kann – wie eh und je – wenig anfan­gen mit Selbst­be­stim­mung, Frei­heit und Mün­dig­keit; es duckt sich lie­ber in der siche­ren Her­de der Schlaf­scha­fe zusam­men, „bemaß­nahmt“, bevor­mun­det und geschur­igelt von ein er Obrig­keit, die heu­te anma­ßend als pater­na­lis­ti­sches Gesund­heits­prä­ven­ti­ons­re­gime, als „Team Vor­sicht“ auf­tritt. (Wei­ter­le­sen)

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