Mediziner Schrappe: „Frau Merkel hat sich in einem Tunnel vergraben“

Mo 15. Feb. 2021 | Politik und Medien

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Der renom­mierte Medi­zin­er Matthias Schrappe rech­net mit der Poli­tik der Bun­deskan­z­lerin ab: „In der Risiko­forschung nen­nt man das Kuba-Syn­drom, wenn sich eine Führungs­gruppe nur mit Men­schen umgibt, die alle der gle­ichen Mei­n­ung sind. Dann gibt es nur die dauer­hafte Fort­set­zung von Fehlern.“

Jet­zt, wo die Kan­z­lerin das deutsche Fam­i­lien­porzel­lan rest­los zer­schla­gen hat, wer­den auch jene Stim­men lauter, die sich bis dahin lieber mit abge­spreiztem Fin­ger an der dün­nen Tee­tasse zurück­ge­hal­ten haben. Dieser Tanz auf dem Vulkan erin­nert an die let­zten Tagen der DDR: Jed­er möchte schnell noch zu den Regierungskri­tik­ern gehören. Jet­zt gilt es bere­its, sich für die Zeit danach zu posi­tion­ieren, seine Akte von Merke­lap­plaus zu säu­bern – klar, das Inter­net ver­gisst zwar nichts, aber wenig­stens ein Wech­sel noch vor dem Wech­sel sollte erkennbar sein.

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