War­um mehr als die Hälf­te der 200 für die Coro­na-Imp­fung vor­ge­se­he­nen Medi­zi­ner im Saar­land beim Son­der-Impf­ter­min am Sams­tag, 13. Febru­ar, nicht erschie­nen, ist unklar. Fest steht jedoch: Sie waren nicht da. Laut „FAZ“ sei­en vor allem Medi­zi­ner mit hohem Anste­ckungs­ri­si­ko ange­schrie­ben wor­den, wie Haus­ärz­te, die in Alten­hei­me gehen, oder spe­zi­el­le Fachärzte.

Gesund­heits­mi­nis­te­rin Moni­ka Bach­mann kri­ti­sier­te das Ver­hal­ten des medi­zi­ni­schen Per­so­nals auf der Ple­nar­sit­zung des saar­län­di­schen Land­ta­ges am Mon­tag als „höchst unso­li­da­risch“. Ein Teil der Absa­gen sei sogar ohne Begrün­dung gewe­sen, so die Minis­te­rin. Es sei schwer nachvollziehbar.

In einem State­ment des Minis­te­ri­ums heißt es jedoch: „Wir neh­men bun­des­weit ein Akzep­tanz­pro­blem für den Impf­stoff des bri­tisch-schwe­di­schen Phar­ma­kon­zerns Astra­Ze­ne­ca wahr, haupt­säch­lich aus dem medi­zi­ni­schen Bereich“.

Wei­ter­le­sen

Pin It on Pinterest