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Mas­ken-Feti­schis­mus? Vie­le Deut­sche wol­len nicht ver­zich­ten — Unfass­bar: Ber­li­ner Zei­tung streicht kri­ti­sches Poli­ti­ker-Zitat zu dem Thema

So 3. Apr. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wie­der­ho­len – ich muss die­sen Bei­trag mit einem mei­ner Lieb­lings­wit­ze begin­nen: Auf einer Sit­zung des War­schau­er Pak­tes haben die sowje­ti­schen Gast­ge­ber jedem ost­eu­ro­päi­schen Par­tei­chef einen Reiß­na­gel auf sei­nen Stuhl gelegt. Todor Schiw­koff wischt ihn zur Sei­te und setzt sich hin. Gus­tav Husak dreht ihn um und drückt ihn ins Holz. Der stol­ze Janos Kadar ruft sei­nen Sekre­tär und lässt den Reiß­na­gel ent­fer­nen. Erich Hon­ecker sieht den Nagel, tut nichts, setzt sich drauf, beißt die Po-Backen zusam­men und denkt sich: «Die sowje­ti­schen Genos­sen wer­den schon ihren Grund dafür haben.“ Ich muss regel­mä­ßig an die­sen Witz den­ken, wenn es um den Umgang der Deut­schen mit Coro­na geht. Oder genau­er gesagt: Den Umgang einer Mehr­heit der Deut­schen. Denn es gibt ja eine gar nicht klei­ne Min­der­heit, zu der auch ich gehö­re, die unter dem Coro­na-Fana­tis­mus der Ger­ma­nen lei­det. Und in Coro­na-Zei­ten der­art häu­fig und ent­schie­den den Kopf schüt­telt, dass er schon fast an ein Pen­del erin­nert. Neu­er Aus­lö­ser des Kopf-Pen­delns: Tages­fri­sche Berich­te aus Ber­lin und ein Bei­trag des gebüh­ren­fi­nan­zier­ten Baye­ri­schen Rund­funk (für den ich – Trans­pa­renz­hin­weis – frü­her auch schon selbst tätig war als Fil­me­ma­cher). (Wei­ter­le­sen)

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