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Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mar­tin Sichert (AfD), gesund­heits­po­li­ti­scher Koor­di­na­tor sei­ner Par­tei, reich­te heu­te eine Dienst­auf­sichts­be­schwer­de gegen Pro­fes­sor Wie­ler und Pro­fes­sor Cichu­tek, also gegen die Vor­sit­zen­den von RKI und PEI, beim Bundesgesundheits­ministerium ein. Wor­um geht’s dabei? Laut § 13 Absatz 5 Infek­ti­ons­schutz­ge­setz (IfSG) haben die Insti­tu­te den Auf­trag, die Daten der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gun­gen ein­zu­ho­len und aus­zu­wer­ten. Aber bei­de dem Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um unter­stell­ten Insti­tu­te sind die­ser Pflicht laut MdB Mar­tin Sichert seit über einem Jahr nicht nach­kom­men. Und das meint nicht etwa nur Sichert, das bestä­tigt auch das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um auf Anfra­ge (3/​362): „Bis­lang hat das Paul-Ehr­lich-Insti­tut (PEI) kei­ne anony­men Dia­gno­se­da­ten von den Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gun­gen zum Zwe­cke der Arn­zei­mit­tel­si­cher­heits­über­wa­chung (Phar­ma­ko­vi­gi­lanz) gem. § 13 Abs. 5 Infek­ti­ons­schutz­ge­setz (…) erhal­ten.“ (Wei­ter­le­sen)

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