Quel­le: ansa​ge​.org

Bei den – trotz sei­nes Wech­sels ins Regie­rungs­amt ihrer Anzahl nach unver­min­dert pene­tran­ten – Auf­trit­ten Karl Lau­ter­bachs in deut­schen Talk­shows beschleicht einen zuneh­mend der Ein­druck, hier rede nicht der amtie­ren­de Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter, son­dern ein schwer psy­chisch ange­schla­ge­ner oder gar geis­tes­ge­stör­ter, in jedem Fall akut hil­fe­be­dürf­ti­ger Mensch, dem von hin­ter­häl­ti­gen Zyni­kern die Gele­gen­heit gege­ben wird, sei­nen Wahn öffent­lich kund­zu­tun – ähn­lich wie auf den Kurio­si­tä­ten­ka­bi­net­ten oder Pan­op­ti­ken der Jahr­märk­te frü­he­rer Jahr­hun­der­te, wo Schwach­sin­ni­ge und Psy­cho­ti­ker als Attrak­ti­on zur Schau gestellt wer­den. Mit dem Unter­schied, dass das dama­li­ge Publi­kum die mit­leids­wür­di­gen Gezeig­ten nicht ernst nahm und sich an ihnen belus­tig­te – wäh­rend sie die­sem armen Irren an den Lip­pen hän­gen. (Wei­ter­le­sen)

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