Weitere Artikel:

Lau­ter­bach denkt wei­ter über Schul­schlies­sun­gen nach — Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter pfeift auf Exper­ten­rat und Erfahrungswerte

Mo 4. Jul. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Kai Reb­mann — Es wird immer ein­sa­mer um Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach (SPD). Spä­tes­tens seit die in Deutsch­land wäh­rend der bei­den ver­gan­ge­nen Jah­re betrie­be­ne Coro­na-Poli­tik durch den Bericht der Eva­lu­ie­rungs­kom­mis­si­on nach Strich und Faden zer­legt wor­den ist, äußern sich die meis­ten Spit­zen­po­li­ti­ker nur sehr zurück­hal­tend über Maß­nah­men, die ab dem Herbst gel­ten könn­ten. Nicht so Karl Lau­ter­bach, der offen­sicht­lich ein­fach nicht aus sei­ner Haut kann. Wo es die Auf­ga­be eines ver­ant­wor­tungs­vol­len Spit­zen­po­li­ti­kers wäre, sich nur sehr sach­be­zo­gen zu The­men mit weit­rei­chen­den Fol­gen zu äußern, etwa der mög­li­chen Schlie­ßung von Schu­len, schürt der Gesund­heits­mi­nis­ter die in wei­ten Tei­len der Bevöl­ke­rung ohne­hin schon vor­han­de­ne Ver­un­si­che­rung flei­ßig wei­ter. Dass nach Ein­schät­zung des Exper­ten­rats der Bun­des­re­gie­rung weder die ins­ge­samt 38 Wochen lan­ge Schlie­ßun­gen von Schu­len und Kitas noch irgend­wel­che ande­ren Coro­na-Maß­nah­men einen evi­den­ten und maß­geb­li­chen Nut­zen gebracht haben, spielt für Lau­ter­bach kei­ne Rol­le. (Wei­ter­le­sen)

Pin It on Pinterest