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Kri­tik an Lau­ter­bachs Impf­stoff-Bestel­lung wächst — „Einen Teil wer­den wir nach­her weg­schmei­ßen müssen“

Fr 27. Mai. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Kai Reb­mann — Klaus Rein­hardt, der Prä­si­dent der Bun­des­ärz­te­kam­mer, hat sich am Ran­de des Deut­schen Ärz­te­tags in Bre­men kri­tisch zur Coro­na-Stra­te­gie von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach (SPD) geäu­ßert. Er bezog sich dabei auf die Bestel­lung von Coro­na-Impf­stof­fen im Wert von ins­ge­samt 830 Mil­lio­nen Euro, die Lau­ter­bach in der ver­gan­ge­nen Woche bestä­tigt hat­te. Der Exper­te hält es für frag­lich, „ob wei­te­re Imp­fun­gen wirk­lich einen Vor­teil“ brin­gen. Auch zum all­ge­mei­nen Umgang der Bun­des­re­gie­rung und ihres Gesund­heits­mi­nis­ters mit Coro­na hat Rein­hardt eine kla­re Mei­nung. In der FAZ sprach der Ärz­te­chef von einem „Schlin­ger­kurs“ und einer „recht merk­wür­di­gen“ Kom­mu­ni­ka­ti­on Lau­ter­bachs, wobei Rein­hardt sich auf des­sen Allein­gang bei der Rück­nah­me der Qua­ran­tä­ne­pflicht bezog. Er habe den Ein­druck, „dass der Minis­ter auch sonst manch­mal sehr ein­sam ent­schei­det“, so Rein­hardt. (Wei­ter­le­sen)

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