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Kin­der als Ver­suchs­ka­nin­chen? In Ame­ri­kas Schu­len tobt der Kulturkampf

Di 15. Mrz. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: epocht​i​mes​.de

Kon­flik­te um den rich­ti­gen Weg in der Bil­dung sind in Ame­ri­kas Schu­len nichts Neu­es. Seit dem Vor­an­trei­ben der „Kri­ti­schen Ras­sen­theo­rie“ nimmt die Inten­si­tät zu. Schul­rats­sit­zun­gen, einst lang­wei­li­ge Ange­le­gen­hei­ten, haben sich in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten zu einem poli­ti­schen Kräf­te­mes­sen ent­wi­ckelt. Eltern in unter­schied­li­chen Bun­des­staa­ten sind mit der Schul­po­li­tik zuneh­mend unzu­frie­den. Wegen der Coro­na-Maß­nah­men gab es weni­ger Berüh­rungs­punk­te zwi­schen den Eltern und den Schul­gre­mi­en – dies hät­ten man­che Schul­be­hör­den aus­ge­nutzt, um die kri­ti­sche Ras­sen­theo­rie vor­an­zu­trei­ben und den Lehr­plan dras­tisch zu ver­än­dern, sagen sie. „Die Cri­ti­cal Race Theo­ry [„kri­ti­sche Ras­sen­theo­rie“] ist ein inter­dis­zi­pli­nä­rer Theo­rie­an­satz, der davon aus­geht, dass Ras­sis­mus kei­ne Aus­nah­me­erschei­nung, son­dern ein struk­tu­rell ver­an­ker­ter Teil der gesell­schaft­li­chen Ord­nung ist“, schreibt die „Tages­schau“. Sie sei eine wis­sen­schaft­li­che Theo­rie. Die kon­ser­va­ti­ven Kräf­te hät­ten dar­aus einen poli­ti­schen Kampf in den USA gemacht. War­nen­de Stim­men sehen dar­in eher ein typi­sches Kon­zept des Klas­sen­kamp­fes aus dem Mar­xis­mus – wobei zwei Gesell­schafts­klas­sen gegen­ein­an­der aus­ge­spielt wer­den, um sie so unter Kon­trol­le zu brin­gen und über sie zu herr­schen. (Wei­ter­le­sen)

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