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Ein Gast­bei­trag von Prof. Dr. Tho­mas Rie­ß­in­ger — Man­che Ver­hal­tens­wei­sen sind schon seit lan­ger Zeit bekannt. „Was gesche­hen ist, wird wie­der gesche­hen, was man getan hat, wird man wie­der tun: Es gibt nichts Neu­es unter der Son­ne,“ heißt es bei­spiels­wei­se im Buch Kohe­let des Alten Tes­ta­ments. Wer fühlt sich hier nicht an die segens­rei­che Poli­tik unse­rer Bun­des­re­gie­run­gen erin­nert, die mit Freu­de sinn­lo­se Maß­nah­men immer und immer wie­der ver­hängt haben, um nicht zuge­ben zu müs­sen, dass sie schon frü­her kei­ne nen­nens­wer­te Wir­kung hat­ten? Doch gera­de die deut­sche Poli­tik unse­rer Tage hat Richard Wag­ner schon im neun­zehn­ten Jahr­hun­dert genau­er beschrie­ben mit einer kla­ren Erklä­rung des­sen, „was Deutsch sei, näm­lich: Die Sache, die man treibt, um ihrer selbst und der Freu­de an ihr wil­len trei­ben; woge­gen das Nütz­lich­keits­we­sen, d. h. das Prin­zip, nach wel­chem eine Sache des außer­halb lie­gen­den per­sön­li­chen Zwe­ckes wegen betrie­ben wird, sich als undeutsch her­aus­stell­te“. (Wei­ter­le­sen)

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