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Job­por­tal “Hel­den-Trans­fer” fin­det Geset­zes­lü­cke: nur “Vor­la­ge­pflicht” eines Nach­wei­ses in Deutsch­land — Kei­ne Impf­pflicht für Gesund­heits­be­ru­fe – Job­ver­mitt­lung für unge­impf­te Helden

Mi 9. Mrz. 2022 | Politik und Medien, Medizin und Pflege, Angepinnt

Quel­le: wochen​blick​.at

Zuerst gefei­ert, dann geäch­tet: Unge­impf­te Pfle­ge­kräf­te wur­den zu Beginn der Coro­na-Kri­se als Hel­den beju­belt. Als die Impf­kam­pa­gne star­te­te, wen­de­te sich aller­dings das Blatt und die vor­ma­li­gen Hel­den wur­den qua­si zu Aus­sät­zi­gen erklärt. Die deut­sche Job­ver­mitt­lungs-Platt­form Hel­den-Trans­fer hat es sich daher zur Auf­ga­be gemacht, für Beschäf­tig­te in medi­zi­ni­schen und Pfle­ge­be­ru­fen, die auf die Teil­nah­me am gen­tech­ni­schen Expe­ri­ment ver­zich­ten, geeig­ne­te neue Arbeit­ge­ber zu fin­den. Alles anonym und kos­ten­los. Außer­dem hat man eine Geset­zes­lü­cke ent­deckt: Dem­nach gibt es in Deutsch­land kei­ne Impf­pflicht für Gesund­heits­be­ru­fe, son­dern nur die Pflicht einen Nach­weis über den Stich oder die Aus­nah­me davon aus medi­zi­ni­schen Grün­den vor­zu­le­gen. Auf der Web­sei­te des Job­por­tals prangt groß die Fra­ge: „Ges­tern noch Held und heu­te als Unge­impf­ter nicht mehr erwünscht?“ Vor die­sem Pro­blem ste­hen offen­bar vie­le Beschäf­tig­te in den Pfle­ge­be­ru­fen. „Hel­den­trans­fer“ will Abhil­fe schaf­fen und schnell und unkom­pli­ziert alle pas­sen­den Arbeit­ge­ber fin­den, die zum jewei­li­gen Pro­fil pas­sen. (Wei­ter­le­sen)

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