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Iso­la­ti­ons- und Mas­ken­pflicht wackelt, doch Lau­ter­bach klam­mert sich dar­an — Die letz­te Schlacht des Ministers?

Mi 16. Nov. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Wie ein Ertrin­ken­der an einen Ret­tungs­ring klam­mert sich Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach an die letz­ten ein­schnei­den­den Coro­na-Maß­nah­men. Der Sozi­al­de­mo­krat spürt, dass sein Nar­ra­tiv vom gefähr­li­chen Kil­ler-Virus zusam­men­ge­bro­chen ist, und nur noch ein paar Getreue in Deutsch­land stramm an sei­ner Sei­te ste­hen. Je ein­sa­mer und ver­zwei­fel­ter sei­ne Posi­ti­on, umso hef­ti­ger sein Wider­stand gegen die nor­ma­ti­ve Kraft des Fak­ti­schen. Jetzt brö­ckelt Lau­ter­bachs Coro­na-Front gleich an zwei Ecken. Vier Bun­des­län­der wol­len die Iso­la­ti­ons­pflicht für posi­tiv Getes­te­te lockern – eine von Lau­ter­bachs hei­li­gen Kühen. Baden-Würt­tem­berg, Bay­ern, Hes­sen und Schles­wig-Hol­stein wol­len schon bald neue Rege­lun­gen ein­füh­ren. Mit denen ein posi­ti­ver Test nicht unbe­dingt zum Haus­ar­rest füh­ren muss. „Sym­ptom­freie Coro­na-Infi­zier­te“ – wie es absurd im offi­zi­el­len Sprach­ge­brauch heißt – könn­ten dann auch zur Arbeit gehen. Fast hät­te ich geschrie­ben – wie in ande­ren Län­dern auch. Aber das wäre falsch. Denn um Deutsch­land her­um wird kaum noch bis gar nicht mehr getes­tet. Deutsch­land ist … (Wei­ter­le­sen)

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