Intensivpfleger zerlegt Spahns Corona-Politik – vor laufender Kamera neben dem Minister

Do 29. Apr. 2021 | Politik und Medien, Medizin und Pflege

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Quelle: reitschuster.de

Es war ein Schuss, der mas­siv nach hin­ten los ging. Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­ter Jens Spahn (CDU) und der Präsi­dent des Robert-Koch-Insi­tuts Lothar Wiel­er haben heute einen Inten­sivpfleger mit auf die Bun­de­spressekon­ferenz gebracht: Ricar­do Lange, der neben sein­er Arbeit an der Klinikfront auch regelmäßig für den Tagesspiegel schreibt. Der Mann mit dem imposan­ten Oberkör­p­er eines Body­builders sollte dort von der drama­tis­chen Sit­u­a­tion auf den Inten­sivs­ta­tio­nen wegen Coro­na bericht­en und so die Richtigkeit von Spahns Poli­tik unter­mauern. In seinem Ein­gangs-State­ment, das er zu Beginn der Ver­anstal­tung vortrug, sagte er im Wesentlichen das, was auch die Poli­tik betont. Doch schon da war er nicht ganz so stramm auf Lin­ie, wie sich das Spahn vielle­icht erwün­scht hat­te. „Die Pflege arbeit­et seit vie­len Jahren schon am Lim­it, aber lei­der hat es bis­lang in diesem Umfang nie­mand inter­essiert“, sagte Lange. Und: „Bis heute habe ich noch kein schlüs­siges und funk­tion­ieren­des Konzept vorgelegt bekom­men, was in Zukun­ft zum einen solche Szenar­ien ver­hin­dert, aber auch uns Pflegekräfte in unser­er Arbeit unter­stützt und ein nor­males Fam­i­lien­leben wieder möglich macht.“ (Weit­er­lesen)

 

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