Quel­le: jour​na​lis​ten​watch​.com

Ber­lin – Und wie­der wird der Ampel ein Armuts­zeug­nis aus­ge­stellt: Die Oppo­si­ti­on im Bun­des­tag spricht sich gegen eine Ver­län­ge­rung der ein­rich­tungs­be­zo­ge­nen Impf­pflicht aus, die am 31. Dezem­ber aus­läuft. Weder kön­ne die Bun­des­re­gie­rung ange­ben, wie sich die Impf­pflicht vor Ort aus­wir­ke, noch habe sie Zah­len zur Abwan­de­rung aus dem Pfle­ge­be­ruf, sag­te der gesund­heits­po­li­ti­sche Spre­cher der Uni­ons­frak­ti­on Tino Sor­ge (CDU) der „Welt“ (Diens­tag­aus­ga­be). „Wenn die­ser gefähr­li­che Blind­flug wei­ter­geht, spricht alles dafür, die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht am Ende des Jah­res nicht zu ver­län­gern.“ Sor­ge for­der­te, vul­nerable Grup­pen in den Ein­rich­tun­gen mit geziel­ten Impf- und Test­kon­zep­ten zu schüt­zen. „Die­se dür­fen aller­dings nicht zu mehr Büro­kra­tie und Belas­tun­gen für das Pfle­ge­per­so­nal füh­ren.“ Ähn­lich äußer­te sich Ates Gür­pi­nar, pfle­ge­po­li­ti­scher Spre­cher der Links­frak­ti­on. „Eine Fort­füh­rung der ein­rich­tungs­be­zo­ge­nen Impf­pflicht zur Ein­däm­mung der Pan­de­mie ist sinn­los.“ (Wei­ter­le­sen)

Pin It on Pinterest