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Impf­pflicht: Ex-Ver­fas­sungs­ge­richts­chef Papier schlägt Alarm „Erheb­li­cher Ein­griff in das Grund­recht auf Selbstbestimmung“

Mi 9. Mrz. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

In der Regie­rungs­ko­ali­ti­on wird hef­tig dar­über gestrit­ten, wel­che Coro­na-Maß­nah­men nach dem Aus­lau­fen der bis­he­ri­gen Regeln nach dem 19. März wei­ter gel­ten sol­len. Nach Wunsch der Minis­ter­prä­si­den­ten und des Bun­des­kanz­lers Scholz soll der Bun­des­tag bis dahin neue „nied­rig­schwel­li­ge Basis­schutz­maß­nah­men“ im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz fest­schrei­ben. Die­ser Ter­mi­nus ist ein Para­de­bei­spiel für Coro­na-Neu­sprech. Denn dahin­ter ver­birgt sich nichts ande­res als die Bei­be­hal­tung zen­tra­ler Maß­nah­men wie Impf­nach­weis­kon­trol­le, Mas­ken­pflicht, Abstands­ge­bot und Test­pflicht. Für den frü­he­ren Ver­fas­sungs­ge­richts­prä­si­den­ten Hans-Jür­gen Papier ist dies „ein Schlag­wort ohne jede juris­ti­sche Aus­sa­ge­kraft“. Die wesent­li­chen Schutz­maß­nah­men müss­ten im Gesetz selbst bestimmt wer­den, sag­te der Staats­rechts­wis­sen­schaft­ler der Welt, „und sie müs­sen dazu geeig­net sein, das gesetz­te Ziel mit ver­hält­nis­mä­ßi­gen Mit­teln tat­säch­lich zu errei­chen. Die­se Abwä­gun­gen darf man auf Dau­er nicht, wie bis­her, weit­ge­hend dem Ermes­sen der Exe­ku­ti­ve über­las­sen“. (Wei­ter­le­sen)

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