Pas­tor Tscharnt­ke lei­tet die evan­ge­li­sche Frei­kir­che im schwä­bi­schen Ried­lin­gen. Dem poli­ti­schen und media­len Main­stream ist er ein Dorn im Auge, seit er im Herbst 2015 die Migra­ti­ons­po­li­tik der Regie­rung Mer­kel mit deut­li­chen Wor­ten kri­ti­sier­te. In den Medi­en des Main­streams wur­de er als “Hass­pre­di­ger” stig­ma­ti­siert. Wer die­sem Mann gegen­über sitzt, hat über­haupt nicht den Ein­druck, dass Tscharnt­ke hetzt oder spal­tet, ganz im Gegen­teil: Er ist ein gut­mü­ti­ger, zurück­hal­ten­der, sei­ne Wor­te genau abwä­gen­der Mann. Doch das schützt ihn nicht vor den Zen­so­ren. Weil er Pre­dig­ten als Audio und per Video ver­brei­tet, hat ihn You­tube schon mehr­mals zen­siert. Dabei spricht der muti­ge Pas­tor nur das aus, was vie­le den­ken: Dass die Coro­na-Poli­tik “Exis­ten­zen ver­nich­tet, klei­ne Fir­men ohne Sinn und Ver­stand rui­niert” und den Mit­tel­stand dezi­miert. Dahin­ter ver­mu­tet Tscharnt­ke eine bös­wil­li­ge Zer­stö­rung unse­rer bestehen­den Indus­trie­land­schaft, damit glo­ba­le Fir­men spä­ter die Trüm­mer auf­le­sen kön­nen. Wer sieht, wie Big Tech und Big Phar­ma — aber auch die Wall Street ganz all­ge­mein — von Coro­na pro­fi­tie­ren, kann Tscharnt­kes Befürch­tun­gen gut ver­ste­hen. Er beklagt über­dies gra­vie­ren­de sozia­le, emo­tio­na­le und welt­wei­te wirt­schaft­li­che Fol­ge­schä­den. “Auch die Ent­wick­lungs­län­der wer­den kaputt­ge­macht”, sagt er mit Ver­weis nicht nur auf den ein­bre­chen­den Tou­ris­mus. Vie­le alte Leu­te wer­den zudem durch fal­sche Maß­nah­men ster­ben gelas­sen, so sein Ein­druck. “Die Lock­down-Maß­nah­men, die angeb­lich zum Schutz unse­rer Gesund­heit getrof­fen wer­den”, sagt er, “die haben ja in der Regel alle nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen”. Als Pas­tor und Seel­sor­ger bekommt er jetzt immer öfter Anru­fe von ver­zwei­fel­ten und wei­nen­den Men­schen. Stets geht es um beruf­li­che Ängs­te, unmit­tel­ba­re Exis­tenz­ängs­te, die Gesund­heit der Kin­der und die nach­las­sen­den sozia­len Kon­tak­te, vor allem mit der Ver­wand­schaft. “Die Men­schen”, so der Pas­tor, “sind emo­tio­nal über­for­dert”. Es wer­de Zeit, “dass wir wie­der eine Regie­rung haben, die den Inter­es­sen des Vol­kes dient” … 

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