Hans-Joachim Maaz: Was der Corona-Hype mit den Menschen anrichtet

Fr 22. Mai. 2020 | Politik und Medien

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Wir nen­nen es “Krise wegen eines Virus”. Aber die tat­säch­liche Krise ist eine andere. Eine Zwis­chen­men­schliche. Was der Hype um eine Pan­demie oder wie auch immer man es beze­ich­nen mag mit ein­er Gesellschaft anstellt, ist Gegen­stand unseres Gespräch­es. Das Land ist tief ges­pal­ten. Die Angst der Men­schen vor Krankheit und Ansteck­ung trifft auf Wut und Unver­ständ­nis gegen ange­ord­nete Hygiene-Maß­nah­men. Hans-Joachim Maaz meint: Wer etwas gegen die Ver­tiefung der Spal­tung unternehmen will, darf sich nicht auf eine der bei­den Seit­en schla­gen, son­dern muss die Psy­cho­dy­namik der Spal­tung selb­st unter­suchen und entkräften. Als Psy­chi­ater und Psy­cho­an­a­lytik­er beschäftigt sich Hans-Joachim Maaz seit Jahren mit den The­men von Abwehrmech­a­nis­men, ver­panz­erten Gefühlen und unaufgear­beit­eten Konflikten.

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