Wir nen­nen es “Kri­se wegen eines Virus”. Aber die tat­säch­li­che Kri­se ist eine ande­re. Eine Zwi­schen­mensch­li­che. Was der Hype um eine Pan­de­mie oder wie auch immer man es bezeich­nen mag mit einer Gesell­schaft anstellt, ist Gegen­stand unse­res Gesprä­ches. Das Land ist tief gespal­ten. Die Angst der Men­schen vor Krank­heit und Anste­ckung trifft auf Wut und Unver­ständ­nis gegen ange­ord­ne­te Hygie­ne-Maß­nah­men. Hans-Joa­chim Maaz meint: Wer etwas gegen die Ver­tie­fung der Spal­tung unter­neh­men will, darf sich nicht auf eine der bei­den Sei­ten schla­gen, son­dern muss die Psy­cho­dy­na­mik der Spal­tung selbst unter­su­chen und ent­kräf­ten. Als Psych­ia­ter und Psy­cho­ana­ly­ti­ker beschäf­tigt sich Hans-Joa­chim Maaz seit Jah­ren mit den The­men von Abwehr­me­cha­nis­men, ver­pan­zer­ten Gefüh­len und unauf­ge­ar­bei­te­ten Konflikten.

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