Gefälschte Impfausweise – ziviler Ungehorsam in Zeiten der heraufziehenden Diktatur?

Di 25. Mai. 2021 | Politik und Medien

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Quelle: reitschuster.de

Ein Gast­beitrag von Gudrun Löwen­zahn — Dieser Tage hat der Bun­destag, auf Betreiben von Jens Spahn, die Strafen für gefälschte Impf­pässe erhöht. Bis zu zwei Jahre Haft dro­hen jet­zt den Her­stellern solch­er Doku­mente, bis zu ein Jahr Haft denen, die sie ver­wen­den. Aber ist es wirk­lich moralisch zu verurteilen, wenn jemand sich in diesen Zeit­en im Inter­net einen gefälscht­en Impf­pass kauft? Was bringt einen Men­schen dazu, so eine Tat zu bege­hen? Und hat es nicht schon öfter in der Geschichte Zeit­en und Sit­u­a­tio­nen gegeben, in denen eine Geset­zesübertre­tung ein Zeichen von Men­schlichkeit war? Ich höre schon die Protestchöre, wenn ich jet­zt das Dritte Reich anführe und Men­schen, die sich dort nicht an die men­schen­ver­ach­t­en­den Geset­ze gehal­ten haben. Aber, liebe Empörte, was das The­ma Coro­na-Imp­fung ange­ht, da sind wir gar nicht mehr weit ent­fer­nt von Zwang – und ja, von Dik­tatur. Eine Impfdik­tatur zieht am Hor­i­zont her­auf. Auch wenn es viele noch nicht wahrhaben wollen, auch wenn es vie­len egal ist, weil sie sich sowieso alles spritzen lassen wür­den, wenn es die Regierung ihnen sagt. Eine Impfdik­tatur zieht her­auf, da kön­nen Frau Merkel, Herr Spahn und Helge Braun noch so oft beto­nen, dass es eine Impf­pflicht in Deutsch­land mit ihnen nicht geben werde. Erstens sind die drei im Herb­st vielle­icht nicht mehr im Amt. Und zweit­ens gibt genü­gend andere Akteure, die eine Impf­pflicht bei Coro­na wollen. Sie wird vielle­icht nicht so heißen, aber was ist es denn son­st, wenn der­jenige, der sich nicht impfen lässt, kün­ftig kein Leben mehr hat, zumin­d­est keines, was man bis vor 14 Monat­en noch als Leben beze­ich­net hätte? (Weit­er­lesen)

 

 

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