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Fron­tal­an­griff auf Lau­ter­bach: Ihm soll­te Appro­ba­ti­on ent­zo­gen wer­den — Was Sie nach dem Wil­len der gro­ßen Medi­en nicht wis­sen sollen

Mo 20. Jun. 2022 | Politik und Medien, Medizin und Pflege

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Wohl bei kaum jeman­dem in der deut­schen Poli­tik geht mei­ne per­sön­li­che Wahr­neh­mung und die in den gro­ßen Medi­en der­art aus­ein­an­der wie bei Karl Lau­ter­bach. Für vie­le Kol­le­gen ist er gera­de­zu ein Heils­brin­ger; in der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz hän­gen sie ihm regel­recht an den Lip­pen, und statt wie kri­ti­sche Jour­na­lis­ten gebär­den sie sich ihm gegen­über wie Jün­ger im Umgang mit einem Sek­ten­füh­rer. Ich gebe zu, der Ver­gleich ist zuge­spitzt – aber ich fin­de, ein der­ar­ti­ges jour­na­lis­ti­sches Ver­sa­gen hat einen zuge­spitz­ten Ver­gleich ver­dient. Kein ein­zi­ger Kol­le­ge war etwa am Frei­tag Manns genug – der Aus­druck ist poli­tisch sicher höchst inkor­rekt, des­halb schrei­be ich lie­ber: Jour­na­list genug, um das zu tun, was eine Selbst­ver­ständ­lich­keit sein müss­te: Kri­tisch nach­zu­ha­ken und auf den Wider­spruch auf­merk­sam zu machen, nach­dem Lau­ter­bach vor­ne auf der Büh­ne zum Tra­gen von Mas­ken in Innen­räu­men auf­rief – und dabei selbst kei­ne Mas­ke auf­hat­te, wäh­rend die Jour­na­lis­ten selbst alle eine FFP2-Mas­ke tru­gen. Frei­wil­lig. Was auch erklärt, war­um sie sich jede kri­ti­sche Nach­fra­ge ver­knif­fen. Wäh­rend von den Main­stream-Jour­na­lis­ten kei­ne auch nur halb­wegs jour­na­lis­ti­sche, also kri­ti­sche Her­an­ge­hens­wei­se an Lau­ter­bach zu erwar­ten ist, tut nun der Viro­lo­ge Klaus Stöhr das, was eigent­lich von der eins­ti­gen „vier­ten Macht“ zu erwar­ten wäre. Er erhebt schwe­re Vor­wür­fe … (Wei­ter­le­sen)

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