Quel­le: jour​na​lis​ten​watch​.com

Die­se Woche wur­den aber­mals Fake-News aus der Panik­schmie­de des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums (BMG) bekannt, die in einer minis­te­ri­el­len Wer­be­bro­schü­re (auf­ge­legt im Rah­men der mil­lio­nen­teu­ren Steu­er­geld­ver­schwen­dung und Pro­pa­gan­da­kam­pa­gne namens „Fak­ten-Boos­ter“) über Coro­na-Gefah­ren ver­brei­tet wur­den und auf, wie sich erwies, fal­schen Zah­len basier­te. Über schwe­re Coro­na-Ver­läu­fe hieß es dar­in: „Etwa 10 Pro­zent der in Deutsch­land erkrank­ten Per­so­nen wer­den auf­grund eines schwe­ren COVID-19-Ver­laufs im Kran­ken­haus behan­delt.“ Die­se exor­bi­tan­te Zahl mag zwar zu den Wahn­vor­stel­lun­gen regie­ren­der Covid-Psy­cho­pa­then pas­sen; mit der Rea­li­tät hat sie gleich­wohl nichts zu tun. Wie die „B.Z.” berich­te­te, ana­ly­sier­te der Sta­tis­ti­ker Dani­el Haa­ke die zugrun­de­ge­leg­ten Daten des Robert Koch-Insti­tuts (einer dem BMG unter­stell­ten Behör­de) – und kam zu dem nüch­ter­nen Schluss, dass nicht ein­mal die Zah­len des RKI die­se hohen Antei­le von Hos­pi­ta­li­sie­run­gen her­ge­ben. Der Wis­sen­schaft­ler laut der Zei­tung: „Gera­de seit Omi­kron lie­gen die Wer­te sehr deut­lich dar­un­ter. Dazu kommt noch, dass hier­bei auch die Fäl­le gezählt wer­den, die im Kran­ken­haus nur als Zufalls­fund ent­deckt, aber wegen etwas ande­rem behan­delt wur­den.“ (Wei­ter­le­sen)

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