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„Ewig-Lock­down“ oder „Coro­na-Dik­ta­tur“? Oder bes­ser mit dem Volk „Mehr Nor­ma­li­tät wagen.“

Do 15. Apr. 2021 | Angepinnt, Politik und Medien

Quel­le: egmond​-prill​.de

von Egmond Prill

„Da rief Jesus alle zusam­men und sag­te: »Ihr wisst, wie die Gro­ßen und Mäch­ti­gen die­ser Welt ihre Völ­ker unter­drü­cken. Wer die Macht hat, nutzt sie rück­sichts­los aus.“  (Mat­thä­us 20,25)

Eine letz­te alles ent­schei­den­de Schlacht, ein aller­letz­ter Kampf mit größ­ter Här­te und dann der End­sieg. Zuneh­mend hören sich die Bot­schaf­ten aus dem Kanz­ler­amt wie Tages­be­feh­le aus dem Gene­ral­stab an. Im Som­mer 1918 war es die Schlacht an der Mar­ne. Im Früh­jahr 1945 war es die Ver­tei­di­gung an der Oder.

Der ehe­ma­li­ge hes­si­sche Minis­ter­prä­si­dent Roland Koch sin­nier­te in der FAZ (9. April 2021): „Indi­vi­du­el­le Frei­heit, das Recht auf wirt­schaft­li­che Betä­ti­gung und auch das Recht zu rei­sen haben in unse­rer Ver­fas­sung einen Rang, der es ver­bie­tet, sie dau­er­haft einem Kri­sen­re­gime des Still­stan­des zu unter­wer­fen. Ein neu­er Lock­down scheint vor der Tür zu ste­hen. Die­ses Mal sei es der letz­te, mög­li­cher­wei­se eine ‚Brü­cke‘ zurück in ein nor­ma­les Leben in Frei­heit. Doch vie­le zwei­feln an der Grund­la­ge die­ser Hoff­nung. Die Bun­des­re­gie­rung spricht schließ­lich von einer ‚neu­en Pan­de­mie‘ mit einem aggres­siv mutier­ten Virus. Kann man den Men­schen ver­den­ken, dass sie nicht glau­ben, dass das Virus sei­ne Muta­ti­on ein­stel­len wird, in Deutsch­land oder auf der gan­zen Welt?“

Die Bun­des­re­gie­rung hat den Bezug zur Wirk­lich­keit verloren

So der Titel eines Kom­men­tars von Susan­ne Gasch­ke. Sie empört sich in der WELT (11. April 2021): „Die Bun­des­kanz­le­rin und ihr Coro­na-Kri­sen­team haben bei der Pan­de­mie­be­kämp­fung vor allem eins gemacht: Feh­ler. Nun soll die Ein­fluss­nah­me der Län­der beschnit­ten wer­den. Dem und Mer­kels Coro­na-Poli­tik muss Ein­halt gebo­ten wer­den. ‚Ist es auch Wahn­sinn, so hat es doch Metho­de‘, ruft Ham­let, der wahn­sin­ni­ge Prinz von Däne­mark, in Shake­speares Dra­ma aus. War­um kommt einem die­ser Satz gera­de jetzt in den Sinn? Die Bun­des­re­gie­rung hat in den 14 Mona­ten der Coro­na-Kri­se alles ver­säumt, was zu ver­säu­men war: Es gibt bis heu­te kei­nen natio­na­len Kri­sen­stab, zu weni­ge belast­ba­ren Zah­len über das Virus und des­sen Anste­ckungs­we­ge; es gibt kei­ne ver­nünf­ti­ge Auf­rüs­tung des Gesund­heits­we­sens, es gibt viel zu wenig Impfstoff.

„Schnel­ler, höher, wei­ter“ ist ein Mot­to im Sport. Will sagen: Es geht noch was! Und so haben alle Rekord­mar­ken ihre Zeit. Im Zuge der Coro­na-Poli­tik geht von Monat zu Monat auch noch was. So erle­ben wir das seit Anfang Novem­ber als die „Ope­ra­ti­on Wel­len­bre­cher“ begann. Nach­dem uns dann im Dezem­ber Weih­nach­ten und der Jah­res­wech­sel „letz­te Anstren­gun­gen“ abge­for­dert wur­den, folg­te im Janu­ar die „Ver­schär­fung“ fürs gemei­ne Volk und nun der „Brü­cken-Lock­down“. Die­se inzwi­schen end­lo­se Geschich­te einer Herr­schaft mit „auto­ri­tä­ren Maß­nah­men“ (Micha­el Kret­schmer, Minis­ter­prä­si­dent in Sach­sen) ver­ord­nen uns zwei Hand­voll Leu­te, die Lan­des­fürs­ten plus Alt­mai­er, Braun und die dunk­le Macht Mer­kel.Gleich einem Zen­tral­ko­mi­tee aus Zei­ten der SED-Dik­ta­tur in der DDR wird ange­ord­net: Zügel anziehen!

Nun setzt die Mer­kel-Admi­nis­tra­ti­on noch einen drauf: Nach dem „3. Bevöl­ke­rungs­schutz­ge­setz“ vom Novem­ber 2020, von vie­len schlicht als „Ermäch­ti­gungs­ge­setz“ titu­liert, soll nun im Express­tem­po ein neu­es Gesetz durch die Gre­mi­en gepeitscht wer­den, das noch mehr Ermäch­ti­gung und Zen­tra­li­sie­rung im Kanz­ler­amt ermög­licht. Dabei war das bei der Abfas­sung des Grund­ge­set­zes die Leh­re aus den ver­häng­nis­vol­len zwölf Jah­ren Ein­heits­dik­ta­tur: Nie wie­der die Macht allein in den Hän­den einer Cli­que. Bis zur Stun­de ist die föde­ra­le Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ein Boll­werk gegen die Fan­ta­sie vom all­mäch­ti­gen „Durch­re­gie­ren“ aus Ber­lin. Bei Anne Will hat­te Mer­kel kürz­lich gewarnt: „Ich wer­de nicht die nächs­ten 14 Tage taten­los zuse­hen“ und dabei ver­ges­sen, dass es wohl eine Richt­li­ni­en­kom­pe­tenz im Kanz­ler­amt gibt, aber kei­ne Kai­ser­wür­de. Im Som­mer 2005 hat­te Mer­kel ange­sichts des sicher geglaub­ten Wahl­sie­ges der Uni­on ange­kün­digt: „Und dann wird durchregiert!“

Gasch­ke stellt fest: „Im Kanz­ler­amt regiert eine ‚No Covid‘-Sekte. Sie ver­folgt ein fik­ti­ves Ziel – kei­ne Anste­ckun­gen in einem glo­ba­li­sier­ten Land – und lei­der haben vie­le Medi­en die­ser Fik­ti­on mit der Kri­tik am föde­ra­len ‚Fli­cken­tep­pich‘ der Coro­na-Rege­lun­gen Schüt­zen­hil­fe geleis­tet. Als ob die Zen­tra­li­sie­rung des exe­ku­ti­ven Dilet­tan­tis­mus in Ros­tock oder Tübin­gen, in Ber­lin oder Bre­men bes­se­re Ergeb­nis­se ver­sprä­che. Der Bun­des­tag muss dem Coro­na-Wahn­sinn des Kanz­ler­am­tes Ein­halt gebieten.“

Doch wer steht im Bun­des­tag auf und wen­det sich gegen die Mer­kel-Poli­tik? Wer sieht sich nur sei­nem Gewis­sen ver­pflich­tet und durch­bricht das Her­den­ver­hal­ten der Frak­tio­nen? Was ist aus der Herz­kam­mer der Demo­kra­tie gera­de in den Mer­kel-Jah­ren gewor­den? Gefähr­lich für unse­re Demo­kra­tie das stum­me Abnick­ver­hal­ten der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten zur eige­nen Ent­mach­tung. Vie­le Vor­ga­ben aus dem Kanz­ler­amt in der Euro­kri­se, Flücht­lings­wel­le, Coro­na-Poli­tik mit allen dras­ti­schen Ein­schrän­kun­gen grund­ge­setz­lich garan­tier­te Rech­te, haben die Alt­par­tei­en in Win­des­ei­le pas­sie­ren las­sen. Wer steht in der CDU auf und sagt: Es ist genug „Mut­ti“!?

Die Bund­e­re­gie­rung ver­spielt Deutsch­lands Zukunft

Die Mer­kel-Regie­rung ver­weist bei Kri­tik an ihrem Kri­sen­ma­nage­ment gern auf die öko­no­mi­sche Stär­ke des Lan­des. Deutsch­land sei ver­gleichs­wei­se gut durch die Pan­de­mie gekom­men, ande­re Natio­nen stün­den öko­no­misch viel schlech­ter da. Der aktu­el­le Wachs­tums­re­port des IWF zeich­net jedoch ein ganz ande­res Bild.

„Der Inter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fonds (IWF) hat der Bun­des­re­gie­rung nun ein sehr schlech­tes öko­no­mi­sches Zwi­schen­zeug­nis aus­ge­stellt. Wäh­rend die IWF-Exper­ten in ihrer Früh­jahrs­stu­die ihre Wachs­tums­pro­gno­sen für die meis­ten Län­der kräf­tig ange­ho­ben haben, sind sie für Deutsch­land für die­ses Jahr nicht beson­ders opti­mis­tisch“ notiert WELT-Wirt­schafts­re­dak­teur Hol­ger Zschäpitz (7. April 2021).

Nicht nur Ein­zel­han­del, Gas­tro­no­mie, Klein­un­ter­neh­men und der Kul­tur­be­trieb lie­gen zer­stört am Boden, son­dern die Indus­trie­na­ti­on Deutsch­land kann nicht mehr atmen und arbei­ten. Was immer Alt­mai­er wort­reich erklärt, die Zah­len spre­chen ihre eige­ne Spra­che. Nur 0,1 Pro­zent haben die IWF-Exper­ten den ursprüng­lich errech­ne­ten 3,6 Pro­zent Wachs­tum für das deut­sche Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) zuge­rech­net. Damit ist Deutsch­land Schluss­licht der füh­ren­den Indus­trie­na­tio­nen. Dem EU-frei­en Groß­bri­tan­ni­en wer­den 0,8 Pro­zent zusätz­li­ches Wachs­tum beschei­nigt, Indi­en 1,0 Pro­zent und den USA 1,3 Pro­zent. Die Erho­lung nach der Coro­na-Kri­se wird den Ame­ri­ka­nern 2021 ins­ge­samt 6,4 Pro­zent Wachs­tum geben, den Bri­ten 5,3 und den Deut­schen mage­re 3,6 Pro­zent. Zschäpitz titelt des­halb sei­nen Arti­kel: „Jetzt ist Deutsch­land ein Ver­lie­rer“. Und fasst im Blick auf Brüs­sel-Euro­pa zusam­men: „Die Wachs­tums­schwä­che von Deutsch­land hat geo­po­li­ti­sche Kon­se­quen­zen. Schließ­lich fällt damit auch Euro­pa im glo­ba­len Ren­nen der Wirt­schafts­su­per­mäch­te immer wei­ter hin­ter Chi­na und den USA zurück. Hat Ame­ri­kas Volks­wirt­schaft das Euro­pa-BIP bereits im Jah­re 2011 über­holt, könn­te Chi­na schon dem­nächst fol­gen. Für den Alten Kon­ti­nent, der einst ange­tre­ten war, um den welt­weit inno­va­tivs­ten und wachs­tums­freund­lichs­ten Wirt­schafts­raum zu grün­den, wäre das ein wei­te­rer Rückschlag.“

Schar­fe Kri­tik an der Bun­des­re­gie­rung, ihrer Coro­na-Poli­tik und dem wirt­schaft­li­chen Zustand in Deutsch­land übt Wolf­gang Reit­zle, Chair­man von „Lin­de“, dem wert­volls­ten Dax-Kon­zern. Im Inter­view mit WELT AM SONNTAG sag­te Reit­zle kürz­lich: „Nach fast 16 Jah­ren Mer­kel ist Deutsch­land in vie­len Berei­chen ein Sanie­rungs­fall: Büro­kra­tie im Fax­zeit­al­ter ste­cken geblie­ben, Digi­ta­li­sie­rungs­rück­stand, kein schnel­les Inter­net, mas­si­ve Män­gel in der Infra­struk­tur und maro­de Schu­len sind nur eini­ge Bei­spie­le für Defi­zi­te, die für ein füh­ren­des Indus­trie­land beschä­mend sind.“ Wei­ter sag­te Reit­zle: „Der Staat bean­sprucht die Total­kon­trol­le über das Imp­fen und ver­sagt kläg­lich – wie immer, wenn es um Effi­zi­enz und Geschwin­dig­keit geht. Unnö­tig vie­le Men­schen ster­ben wegen der Unfä­hig­keit unse­res über­re­gu­lier­ten Behördenapparats.“

Ange­la und Ursu­la steu­ern dage­gen unent­wegt in die leuch­ten­de Zukunft vol­ler Elek­tro­au­tos, Wind­müh­len und Fahr­rä­der in einem CO-zwei-neu­tra­len Euro­pa. Und die Mehr­heit der Deut­schen folgt brav die­sen Irr­lich­tern. Dem Zyni­ker wür­de ent­fah­ren: Rui­nen schaf­fen ohne Waffen.

Die Bun­des­re­gie­rung will Leben ret­ten egal wie­viel Tote das kostet

Das Bun­des­kanz­ler­amt und vor­an die Bun­des­kanz­le­rin unter­stützt von den immer glei­chen Viro­lo­gen beto­nen seit März 2020 ihre Ver­pflich­tung zum umfas­sen­den Gesund­heits­schutz. Gesund­heit und Leben wur­den plötz­lich zu abso­lu­ten Wer­ten erho­ben, weit über alle Grund­wer­te, Rech­te und Frei­hei­ten, die uns das Grund­ge­setz mit Ewig­keits­ver­spre­chen garantiert.

Unter der Über­schrift „Mer­kels zyni­sches Ver­hält­nis zu den Grund­rech­ten“ fin­det sich im „Cice­ro“ (12. April 2021) ein Bei­trag von Ger­hard Stra­te: „Höchs­te Zeit, sich die ursprüng­li­che Bedeu­tung der Grund­rech­te wie­der in Erin­ne­rung zu rufen. ‚Jeder hat das Recht auf Leben und kör­per­li­che Unver­sehrt­heit‘: Die Wucht die­ser ein­fa­chen Wor­te ist eine der tra­gen­den Säu­len unse­res Gemein­we­sens. Der Par­la­men­ta­ri­sche Rat ver­an­ker­te sie 1948 im zwei­ten Arti­kel des Grund­ge­set­zes, um den staat­li­chen Zugriff auf Leib und Leben für alle Zeit zu been­den. Holo­caust und Zwei­ter Welt­krieg, Flucht und Ver­trei­bung, Hun­ger und Ent­beh­rung hat­ten eine gan­ze Genera­ti­on gezeich­net. Doch wie soll­ten die über­le­ben­den Opfer des Irr­sinns künf­tig fried­lich mit den Erfül­lungs­ge­hil­fen des kol­lek­ti­ven Wahns zusam­men­le­ben kön­nen? Mög­lich mach­ten die­ses Wun­der die im Grund­ge­setz ver­brief­ten Men­schen­rech­te. Sie ver­bann­ten die bösen Gespens­ter in die Ver­gan­gen­heit und mach­ten Hoff­nung auf eine bes­se­re Zukunft. Wer die dun­kels­te Zeit der deut­schen Geschich­te durch­lit­ten hat­te, erfass­te den Geist der Men­schen­rech­te instink­tiv rich­tig: als Abwehr­recht des schutz­lo­sen Indi­vi­du­ums gegen die Zumu­tun­gen eines über­mäch­ti­gen Kol­lek­tivs. Mord und Tot­schlag, began­gen durch eine ent­fes­sel­te Staats­ge­walt, soll­ten nie wie­der mög­lich wer­den. Die­sen Zweck hat das Grund­ge­setz bis heu­te erfüllt. Unter sei­nem Schutz ent­stand aus den Rui­nen der Mensch­heits­tra­gö­die ein blü­hen­des Land.“

Mit einer tota­li­tä­ren Rege­lungs­wut will Mer­kel mit ihren Getreu­en das Land in die Knecht­schaft einer Coro­na-Poli­tik zwin­gen, wo nach 21 Uhr ein Hund die Woh­nung ver­las­sen darf um sein Geschäft zu ver­rich­ten. Er darf einen Men­schen in die Frei­heit jen­seits staat­lich ver­ord­ne­ter Aus­gangs­sper­re mit­neh­men, einen Men­schen der nur fri­sche Luft haben will. Wie hat­te Gasch­ke oben den Ham­let zitiert? „Ist es auch Wahn­sinn, so hat es doch Methode“. 

Jähr­lich geschätzt 30.000 Tote durch Kran­ken­haus­kei­me haben den Staat nicht auf den Plan geru­fen. Wenn allein Gesund­heit und Leben zäh­len, müs­sen sofort alle Kran­ken­häu­ser geschlos­sen wer­den. 11.000 Tote bei Haus­halts­un­fäl­len im Jahr erfor­dern nach die­ser Logik alle Haus­hal­te auf­zu­lö­sen und den Strom abzu­schal­ten. Wenn jedes Leben zählt, wie Poli­ti­ker rund um die Uhr behaup­ten, dann muss sofort jed­we­der Stra­ßen­ver­kehr gestoppt wer­den. Da geht es um 3.000 Tote. Als das Alex­an­der Gau­land im Bun­des­tag zu Spra­che brach­te und erklär­te, dass wir immer wie­der abwä­gen müs­sen, wur­den er und die gesam­te AfD als Nazis ver­teu­felt. Übri­gens, wenn Mer­kel abso­lut Leben ret­ten will, dann kann sie bei rund 100.000 Abtrei­bun­gen in die­sem Land aktiv wer­den. Wenn wirk­lich jedes Leben zählt. Ach so, bei den Impf­t­o­ten nach der Ver­ab­rei­chung von Astra­Ze­ne­ca wur­de sehr schnell rela­ti­viert: Mil­lio­nen Geimpf­te gegen die weni­gen Leu­te (meist Frau­en) mit Hirn­throm­bo­se-Tod. Wir wer­den Leben ret­ten egal wie vie­le Tote das kostet.

Zum Schluss:

„Da rief Jesus alle zusam­men und sag­te: »Ihr wisst, wie die Gro­ßen und Mäch­ti­gen die­ser Welt ihre Völ­ker unter­drü­cken. Wer die Macht hat, nutzt sie rück­sichts­los aus.“ (Matth 20,25)

Gleich einer Sek­te ver­kün­det das „Coro­na-Kabi­nett“ sei­ne „Wahr­hei­ten“. Vor­an Mer­kel und Söder wol­len zusper­ren, ein­sper­ren, weg­sper­ren und Angst ver­brei­ten. Aero­sol­for­scher wie Ger­hard Scheuch erklä­ren schon län­ger und nun in einem Brief an die Regie­rung: Drau­ßen droht kei­ne Gefahr. „Wenn wir die Pan­de­mie in den Griff bekom­men wol­len, müs­sen wir die Men­schen sen­si­bi­li­sie­ren, dass DRINNEN die Gefahr lau­ert.“ (WELT 13. April). Weder der mit­ter­nächt­li­che Spa­zier­gang durchs Dorf noch die Quer­den­ken-Demo in der Stadt gefähr­den die Gesund­heit. Ärz­te und Groß­müt­ter emp­feh­len das übri­gens seit Urzei­ten: Fri­sche Luft hilft und heilt.

Was bleibt? Die Erkennt­nis: „Wir wis­sen, sie lügen. Sie wis­sen, sie lügen. Sie wis­sen, dass wir wis­sen, sie lügen. Wir wis­sen, dass sie wis­sen, dass wir wis­sen, sie lügen. Und trotz­dem lügen sie wei­ter.“ (Alex­an­der Solschenizyn).

Noch immer folgt die „über­gro­ße Mehr­heit“ den alter­na­tiv­lo­sen Anwei­sun­gen der gegen­wär­ti­gen Par­tei- und Staats­füh­rung. Wobei unser­ei­ner sich fragt: Kann es wirk­lich noch einen Men­schen in die­sem Lan­de geben, der die­ser Regie­rung auch nur EIN Wort glaubt?

So offen­kun­dig ist die Herr­schaft der Lüge wie es vor­zei­ten der Pro­phet Jesa­ja (5,20+21) schrieb: „Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nen­nen, die aus Fins­ter­nis Licht und aus Licht Fins­ter­nis machen, die aus sau­er süß und aus süß sau­er machen! Weh denen, die wei­se sind in ihren eige­nen Augen und hal­ten sich selbst für klug!“

April 2021 ©Egmond Prill — Alle Rech­te vorbehalten.

www​.egmond​-prill​.de

Zur Infor­ma­ti­on für Inter­es­sier­te – „Coro­na-Reso­lu­ti­on“ der Alter­na­ti­ve für Deutsch­land (AfD)

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