All­mäh­lich fragt man sich, wer hier eigent­lich die wirk­li­chen „Cov­idio­ten“ sind: Mit dem Vor­stoß, Infek­ti­ons­clus­ter „nach japa­ni­schem Vor­bild“ zuerst zu iso­lie­ren, bevor dann detail­lier­te Ein­zel­tests durch­ge­führt wer­den, wirft die Helm­holtz-Viro­lo­gin Ulri­ke Prot­zer, ihres Zei­chens Direk­to­rin der TU Mün­chen, mal eben die nächs­ten tra­gen­den Säu­len von Demo­kra­tie und Grund­ge­setz über den Hau­fen. So wie sich auf Insta­gram Influ­en­cer um Likes, Fol­lower und öffent­li­che Auf­merk­sam­keit bal­gen, ver­su­chen sich seit Aus­bruch der Kri­se anschei­nend immer mehr Viro­lo­gen durch mög­lichst auf­se­hen­er­re­gen­de Vor­schlä­ge oder Debat­ten­bei­trä­ge zu pro­fi­lie­ren, um zumin­dest einen klei­nen Abglanz des Ruhms zu erha­schen, der ihren Fach­ko­ry­phä­en Dros­ten, Stre­eck & Keku­le zuteil wur­de; selbst Tier­ärz­te gelang­ten schließ­lich dank Coro­na zu Pro­mi­nenz – RKI-Chef Wie­ler lässt grü­ßen. (Wei­ter­le­sen)

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