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Von Kai Reb­mann — Eine der viel­leicht bit­ters­ten Erkennt­nis­se aus drei Jah­ren „Pan­de­mie“: Die Coro­na-Poli­tik von Regie­run­gen in aller Welt wäre ohne die will­fäh­ri­ge Unter­stüt­zung der Medi­en wohl nicht mög­lich gewe­sen, zumin­dest nicht in der erleb­ten Form. Bit­ter ist das vor allem des­halb, weil die nicht sel­ten fern­ab jeder wis­sen­schaft­li­chen Evi­denz oder mensch­li­chen Ver­nunft ver­häng­ten Maß­nah­men für so viel kör­per­li­ches, see­li­sches und wirt­schaft­li­ches Leid gesorgt haben. All das hät­te, wenn schon nicht ver­hin­dert, so aber zumin­dest auf ein erträg­li­ches Maß mini­miert wer­den kön­nen – wenn die Medi­en ihrem urei­ge­nen Auf­trag gerecht gewor­den wären. Doch anstatt um Kon­trol­le der Regie­run­gen ging es in vie­len Redak­tio­nen von der ers­ten Stun­de an um Hof­be­richt­erstat­tung im Sin­ne der Herr­schen­den. Die Grün­de für die­se his­to­risch wohl ein­ma­li­ge media­le Ein­heits­front lie­gen noch im Dun­keln, sie wer­den sich eines Tages aber ganz gewiss ihren Weg ans Licht der Öffent­lich­keit bah­nen. Bereits zu Beginn des Jah­res war bekannt gewor­den, dass die Zei­tun­gen der Schwei­zer Rin­gier-Medi­en­grup­pe (u. a. „Blick“) im Zusam­men­hang mit Coro­na zu einer regie­rungs­treu­en Bericht­erstat­tung ver­pflich­tet wur­den. Offen­bar gab es … (Wei­ter­le­sen)

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