Eine Diktatur muss bekämpft werden, bevor sie etabliert ist

So 8. Aug. 2021 | Politik und Medien

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Quelle: vera-lengsfeld.de

Danach wird es schwierig. Diese Weisheit ver­danken wir Gysi, nein, nicht Gre­gor, son­dern seinem Vater Klaus, Kom­mu­nist seit dem 15. Leben­s­jahr, der unter ein­er Dik­tatur gelit­ten und ein­er anderen treu gedi­ent hat. Wenn Gysi recht hat, wovon ich überzeugt bin, ist es aller­höch­ste Zeit, etwas gegen die dritte Dik­tatur auf deutschem Boden zu unternehmen. Die ist bere­its voll entwick­elt, aber noch nicht fest etabliert. Die heuti­gen Machthaber haben aus zwei Dik­taturen gel­ernt – nicht, wie man sie ver­mei­det, son­dern wie man es bess­er macht. Die Dik­tatur neuen Typhus verzichtet weit­ge­hend auf kör­per­liche Gewalt. Insofern war der Ein­satzbe­fehl des ehe­ma­li­gen SED-Genossen und heuti­gen Innense­n­a­tors von Berlin Geisel ein Rück­fall in über­wun­dene Zeit­en. Mit roher Gewalt kann man zwar Men­schen unter­drück­en, aber die Gedanken bleiben frei. Schon Hein­rich Heine verspot­tete seine Zen­soren damit, dass er seine Kon­ter­bande nicht im Kof­fer, son­dern im Kopfe trüge. Die mod­erne Gewaltherrschaft bedi­ent sich sub­til­erer Meth­o­d­en. Sie konzen­tri­ert sich darauf, die Gedanken zu kon­trol­lieren. Sie weiß, dass sie die Men­schen dazu brin­gen muss, gehorchen, statt selb­st denken zu wollen. Wie wir tagtäglich fest­stellen kön­nen, sind die Herrschen­den damit sehr weit gekom­men. (Weit­er­lesen)

 

 

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