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Dros­ten warnt vor „quä­lend lan­gem Win­ter“ — Coro­na-Pro­phet sieht Deutsch­land schlecht für nächs­te Wel­le gerüstet

Do 16. Jun. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Dani­el Wein­mann — „So ein­fach wer­det Ihr mich nicht los :-)“ twit­ter­te Chris­ti­an Hein­rich Maria Dros­ten, um auf sei­nen Pod­cast in der „FAZ“ zu ver­wei­sen. Deutsch­lands obers­ter Pan­de­mie-Erklä­rer been­de­te Ende März die­ses Jah­res nach 113 Aus­ga­ben sein NDR-„Coronavirus-Update“ als regel­mä­ßi­gen Pod­cast, mit dem er in den ers­ten Mona­ten mehr als 40 Mil­lio­nen Men­schen erreich­te. „Ich habe ein Insti­tut zu lei­ten“, begrün­de­te er damals sei­nen Abschied. So ganz las­sen kann es der Cha­ri­té-Viro­lo­ge offen­sicht­lich doch nicht. Die „FAZ“ kam ihm dafür sicher­lich gera­de recht, gehört das Blatt doch zu den reich­wei­ten­star­ken Medi­en, die nie eine Coro­na-Maß­nah­me hin­ter­fragt haben. So über­rasch­te es wenig, dass sich der zustän­di­ge Redak­teur gegen­über Dros­ten gera­de­zu ser­vil gerier­te. Der Wis­sen­schaft­ler, der nie mit einem Lächeln abge­lich­tet wur­de, fürch­tet im Pod­cast, dass Deutsch­land in der For­schungs­po­li­tik nicht die rich­ti­gen Schlüs­se aus der Coro­na­kri­se zieht, da sich mit dem Ukrai­ne-Krieg die Prio­ri­tä­ten ändern. „Ich mache mir gro­ße Sor­gen über das For­schungs­bud­get in Deutsch­land“. Dazu tra­gen vor allem die sei­ner Ansicht nach „ein­deu­ti­gen Signa­le“ bei, dass Ber­lin das For­schungs­bud­get ab dem nächs­ten Haus­halt kür­ze. (Wei­ter­le­sen)

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