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Dros­ten ohr­feigt Lau­ter­bach und Wie­ler vor lau­fen­der Kame­ra — Das neue Dechif­friert-Video – direkt von der Bundespressekonferenz

Mo 17. Jan. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Nach­dem ich Anna­le­na Baer­bock, Jens Spahn, Mar­kus Söder und Armin Laschet für Sie dechif­friert habe, leg­te ich eine Dechif­frier-Pau­se ein – denn sol­che Vide­os sind recht auf­wän­dig zu machen. Dafür wer­den sie ger­ne gese­hen – bis zu 250.000 Mal. Und nach der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz mit Spahn-Nach­fol­ger Karl Lau­ter­bach, RKI-Chef Lothar Wie­ler und dem Hof­vi­ro­lo­gen Chris­ti­an Dros­ten konn­te ich mich nicht zurück­hal­ten. Die Ver­an­stal­tung schrie gera­de­zu danach, „dechif­friert“ zu wer­den. Umso mehr, als der wen­di­ge Viro­lo­ge dabei die bei­den Her­ren aus der Regie­rung fak­tisch ohr­feigt – und die ver­sam­mel­te Haupt­stadt­pres­se das ent­we­der gar nicht bemerkt oder scham­haft ver­schweigt (bis auf eini­ge weni­ge löb­li­che Aus­nah­men). Dabei habe ich mich dies­mal in dem Video dar­auf kon­zen­triert, das zu tun, was eigent­lich die Auf­ga­be jedes Jour­na­lis­ten wäre: Die Wider­sprü­che in den Aus­sa­gen her­aus­zu­ar­bei­ten. Offen gestan­den war ich selbst baff – denn beim ers­ten Anse­hen ste­chen sie weit­aus weni­ger ins Auge, als beim gründ­li­chen Bear­bei­ten für das „Dechif­frie­ren“. Bemer­kens­wert wie immer auch die Ein­sei­tig­keit der Fra­gen. Den Kol­le­gen kann es offen­bar nicht streng genug sein. Ein Kol­le­ge klag­te sogar, man gehe viel zu mild mit den „Unge­impf­ten“ um – sur­rea­le Sze­nen in der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz. Ich darf nicht nur wegen der 2G-Regel nicht in den Saal – mei­ne Fra­gen wer­den auch im Online-Tool schlicht igno­riert. Dabei bin ich trotz mei­nes Raus­wurfs aus der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz noch Mit­glied mit allen Rech­ten, weil mein Wider­spruch auf­schie­ben­de Wir­kung hat. (Wei­ter­le­sen)

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