„I can’t breath“, rufen die Demons­tran­ten der neu­en Empö­rungs­wel­le, doch sie mei­nen nicht die Atem­be­hin­de­rung durch die Mas­ken, die vie­le von ihnen frei­wil­lig tra­gen. Wäh­rend sie „Ras­sis­mus“ und Man­gel an Frei­heit bekla­gen, unter­wer­fen sie sich zum Schein bedrü­cken­den Restrik­tio­nen. Spä­te­re Genera­tio­nen wer­den sich über die­se Fotos wun­dern: Bil­der, auf denen Men­schen frei­wil­lig atem­be­hin­dern­de Mas­ken tra­gen und sich gleich­zei­tig auf ihren Pla­ka­ten beschwe­ren, dass sie „nicht atmen“ können.

Ich weiß, dass ich mich aufs Glatt­eis wage. Die Mas­ke ist ein Sym­bol, ein Zei­chen gesell­schaft­li­chen Gehor­sams. Man zeigt, indem man sie trägt, sei­nen guten Wil­len im Umgang mit ande­ren, sei­ne Regie­rungs­treue und Rück­sicht, sein Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl. Die Mas­ke soll nicht uns, ihre Trä­ger schüt­zen, son­dern die Ande­ren, die wir sonst durch Hus­ten, Nie­sen, Spei­cheln oder ähn­li­che Sekre­tie­run­gen mit dem Coro­na-Virus infi­zie­ren könn­ten. Wir erklä­ren uns dadurch zu poten­ti­el­len Virus-Trä­gern, alle­samt. Wir erklä­ren uns zu gefähr­li­chen Men­schen, die gemaß­re­gelt wer­den müs­sen. Was allen Sta­tis­ti­ken wider­spricht, nach denen in Wahr­heit nur ein win­zi­ger Bruch­teil der Bevöl­ke­rung mit dem Virus infi­ziert ist. (Wei­ter­le­sen)

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