Die Inzidenz sinkt und sinkt – die Bundesnotbremse bleibt

Sa 12. Jun. 2021 | Politik und Medien

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Quelle: vera-lengsfeld.de

Die Coro­na-Mel­dun­gen in MDR-Kul­tur klan­gen richtig gut: In Sach­sen und Sach­sen-Anhalt liegt die Zahl inzwis­chen deut­lich unter 20, Thürin­gen bei knapp über 20. Dabei, das kann man nur immer wieder beto­nen, wer­den alle pos­i­tiv Getesteten, auch jene, bei denen lediglich nicht infek­tiöse Viren­trüm­mer ent­deckt wur­den, als „Neuin­fek­tion“ gezählt. Auch bei den rapi­de sink­enden Todeszahlen, wird nicht mehr „an und mit“ unter­schieden. Allen diesen Trick­sereien zum Trotz ist die Pan­demie am Ende. Die Bun­desregierung war sog­ar gezwun­gen, Reise­war­nun­gen zurück­zunehmen. Man kön­nte in viele Län­der wieder unbe­sorgt reisen, wovon die Regierung aber abrät. Coro­na ist vor­bei. Es kön­nte Ent­war­nung gegeben wer­den. Aber das geschieht nicht. Im Gegen­teil. Gestern hat der Deutsche Bun­destag die Ver­längerung der „epi­demis­chen Lage nationaler Trag­weite“ beschlossen. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen will die Poli­tik den Anschein ein­er Krise aufrechter­hal­ten, um von ihren mon­strösen Fehlentschei­dun­gen abzu­lenken und eine Fehlerdiskus­sion gar nicht erst aufkom­men zu lassen. Zweit­ens dient auch die Impfkam­pagne diesem Ziel. Es gibt keinen einzi­gen reg­ulär zuge­lasse­nen Impf­stoff, sie haben alle nur eine vor­läu­fige Zulas­sung, wegen der „Not­si­t­u­a­tion“. Wird das Ende dieser Not­lage erk­lärt, wie es der Bun­destag eigentlich tun müsste, ent­fällt auch die Impf­stof­fzu­las­sung. (Weit­er­lesen)

 

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