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DIE IMPFPFLICHT UND DAS CHRISTLICHE GEWISSEN – EINE DRINGENDE BITTE

Mo 28. Feb. 2022 | Politik und Medien, Angepinnt

Quel­le: agwelt​.de Pas­to­ren, sowie Lei­ter und Mit­ar­bei­ter christ­li­cher Gemein­den und Wer­ke, wen­den sich mit einem Schrei­ben an die poli­ti­schen Füh­rungs­kräf­te in Deutsch­land, um sie dring­lich zu bit­ten, Chris­ten ihre Glau­bens- und Gewis­sens­frei­heit in der Fra­ge der Coro­na-Imp­fun­gen zu las­sen und auf eine Impf­pflicht zu ver­zich­ten. Das Schrei­ben wur­de inner­halb weni­ger Tage von 122 Per­so­nen unter­zeich­net und am 25./26. Febru­ar an die Adres­sa­ten versendet: Arbeits­kreis Christ­li­che Coro­na-Hil­fe Inter­net­sei­te: acch​.info E‑Mail: acch@​posteo.​de Ansprech­part­ner: Dr. Wolf­gang Nest­vo­gel, Tobi­as Rie­men­schnei­der, Chris­ti­an Rosen­berg 25. Febru­ar 2022

DIE IMPFPFLICHT UND DAS CHRISTLICHE GEWISSEN – EINE DRINGENDE BITTE

Sehr geehr­ter Herr Bun­des­prä­si­dent Dr. Stein­mei­er, sehr geehr­ter Herr Bun­des­kanz­ler Scholz, sehr geehr­te Frau Prä­si­den­tin des Deut­schen Bun­des­tags Bas, sehr geehr­ter Herr Bun­des­mi­nis­ter für Gesund­heit Prof. Lau­ter­bach, sehr geehr­ter Herr Bun­des­mi­nis­ter der Jus­tiz Dr. Busch­mann, sehr geehr­te Frau­en und Her­ren Minis­te­rin­nen und Minis­ter des Bun­des, sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Kret­sch­mann, sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Dr. Söder, sehr geehr­te Frau Regie­ren­de Bür­ger­meis­te­rin Dr. Gif­fey, sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Dr. Woid­ke, sehr geehr­ter Herr Prä­si­dent des Senats und Bür­ger­meis­ter Dr. Boven­schul­te, sehr geehr­ter Herr Ers­ter Bür­ger­meis­ter Dr. Tschent­scher, sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Bouf­fier, sehr geehr­te Frau Minis­ter­prä­si­den­tin Schwe­sig, sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Weil, sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Wüst, sehr geehr­te Frau Minis­ter­prä­si­den­tin Drey­er, sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Hans, sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Kret­schmer, sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Dr. Haseloff, sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Gün­ther, sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Rame­low, sehr geehr­te Frau­en und Her­ren Mit­glie­der des Deut­schen Bun­des­tags, wir schrei­ben Ihnen als Pas­to­ren, Pre­di­ger sowie Lei­ter und Mit­ar­bei­ter christ­li­cher Gemein­den und Wer­ke und wei­te­re Enga­gier­te, die zusam­men zahl­rei­che Chris­ten aus ganz Deutsch­land reprä­sen­tie­ren. Als Chris­ten sind wir davon über­zeugt, dass wir uns der staat­li­chen Obrig­keit unter­ord­nen müs­sen, da die Bibel lehrt, dass jede staat­li­che Obrig­keit von Gott ver­ord­net ist. Wer sich daher der staat­li­chen Obrig­keit wider­setzt, wider­steht der Anord­nung Got­tes. Außer­dem sind wir über­zeugt, dass wir das Bes­te für unser Land suchen sol­len, dass wir für unse­re Obrig­keit beten, sie ehren und respekt­voll über sie spre­chen sol­len und dass wir uns ins­ge­samt vor­bild­lich und tadel­los ver­hal­ten sol­len, um ein gutes Zeug­nis für den Herrn Jesus Chris­tus zu sein. Als Chris­ten befol­gen wir daher bestehen­de Geset­ze und Ver­ord­nun­gen nicht etwa aus Oppor­tu­ni­täts­grün­den, son­dern aus Glau­bens­über­zeu­gung und Gehor­sam gegen­über Gott. Aller­dings lehrt die Bibel auch, dass die staat­li­che Obrig­keit nicht die höchs­te Auto­ri­tät ist, son­dern – wie auch das Grund­ge­setz in der Prä­am­bel nahe­legt – der all­mäch­ti­ge und ewi­ge Gott, der am Ende der Zeit alle Men­schen, auch die Regie­ren­den, rich­ten und sie ent­we­der mit ewi­gem Leben beschen­ken oder mit ewi­ger Ver­damm­nis bestra­fen wird. Daher sind unse­re Gewis­sen in letz­ter Instanz an die Gebo­te Got­tes gebun­den. Wir sind dank­bar, dass auch das Grund­ge­setz dies aner­kennt und in Art. 4 Abs. 1 GG die Frei­heit des Glau­bens und des Gewis­sens jedes Ein­zel­nen vor Ein­grif­fen des Staa­tes schützt und Gesetz­ge­bung, voll­zie­hen­de Gewalt und Recht­spre­chung inso­weit bin­det. Vor die­sem Hin­ter­grund beob­ach­ten wir mit wach­sen­der Sor­ge die Ent­wick­lung der Coro­na-Poli­tik und ins­be­son­de­re die Ein­füh­rung einer ein­rich­tungs­be­zo­ge­nen Impf­pflicht und die avi­sier­te Ein­füh­rung einer all­ge­mei­nen Impf­pflicht. Obgleich wir nicht gegen Imp­fun­gen an sich sind, möch­ten wir Sie davon in Kennt­nis set­zen, dass es eine gro­ße Anzahl von Chris­ten in unse­rem Land gibt, wel­che die Coro­na­Imp­fun­gen aus Glau­bens- und Gewis­sens­grün­den nicht neh­men kön­nen. Die Grün­de hier­für sind viel­fäl­tig. So hal­ten wir es mit vie­len Chris­ten für unethisch, Impf­stof­fe zu neh­men, bei deren Erfor­schung, Her­stel­lung oder Tes­tung feta­le Zell­li­ni­en ver­wen­det wur­den, die den Kör­pern abge­trie­be­ner Kin­der ent­nom­men wur­den. Vie­le Chris­ten sind zudem von der Wirk­wei­se und Sicher­heit der Impf­stof­fe nicht über­zeugt und kön­nen sich daher nicht guten Gewis­sens eine Injek­ti­on ver­ab­rei­chen las­sen, von der sie fürch­ten, sie kön­ne ihrem gott­ge­ge­be­nen Kör­per scha­den. Da unser Kör­per Gott gehört und nicht dem Staat, dür­fen wir uns in bestimm­ten Ange­le­gen­hei­ten des Kör­pers nicht ein­fach dem Staat unter­ord­nen. Auch wenn Sie die­se Grün­de nicht über­zeu­gend fin­den mögen, bit­ten wir Sie den­noch, zur Kennt­nis zu neh­men, dass ein Christ nicht gegen sei­ne Glau­bens­über­zeu­gung und gegen sein Gewis­sen han­deln kann; es ist ihm schier unmög­lich, wie bereits der Refor­ma­tor Dr. Mar­tin Luther sag­te, als er vor dem Reichs­tag zu Worms stand, um sich vor der Obrig­keit zu ver­ant­wor­ten, dass sein Gewis­sen an die Hei­li­ge Schrift gebun­den sei und „wider das Gewis­sen etwas zu tun weder sicher noch heil­sam“ sei. Dies gilt für einen Chris­ten selbst dann, wenn man ihm mit emp­find­li­chen Sank­tio­nen und sogar dem Ver­lust sei­ner Arbeit, sei­nes Lebens­un­ter­halts, sei­nes Eigen­tums, sei­ner Frei­heit oder sei­ner Fami­lie droht; wie wie­der­um Dr. Mar­tin Luther in sei­nem welt­be­kann­ten Kir­chen­lied „Ein fes­te Burg ist unser Gott“ for­mu­liert: „Neh­men sie den Leib, /​Gut, Ehr, Kind und Weib: /​lass fah­ren dahin, /​sie haben’s kein’ Gewinn, /​das Reich muss uns doch blei­ben“. Wenn Sie die Ein­füh­rung einer all­ge­mei­nen Impf­pflicht beschlie­ßen, wer­den Sie tau­sen­de christ­li­che Fami­li­en in Deutsch­land in exis­ten­zi­el­le Nöte stür­zen, weil die­se einer sol­chen Pflicht aus Glau­bensund Gewis­sens­grün­den nicht ent­spre­chen kön­nen. Selbst wenn Sie die­se Fami­li­en durch Buß­gel­der und den Ver­lust der Arbeit finan­zi­ell rui­nie­ren wür­den, könn­ten sich die­se den­noch nicht fügen, denn es ist ihnen schlicht unmög­lich, gegen ihr Gewis­sen zu han­deln und damit gegen Gott zu sün­di­gen. Bit­te sei­en Sie sich bewusst, dass dies womög­lich von eini­gen als Ver­fol­gung wahr­ge­nom­men wer­den könn­te, weil Men­schen vom Staat bestraft und letzt­lich zur Flucht gezwun­gen wür­den, sofern sie nicht bereit sind, gegen ihre Glau­bens­über­zeu­gun­gen zu han­deln. Schon jetzt wis­sen wir von zahl­rei­chen Kir­chen im Aus­land, vor allem in den USA, die mit Befrem­den auf die dies­be­züg­li­chen Ent­wick­lun­gen in Deutsch­land sehen. Bereits die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht wird dazu füh­ren, dass tau­sen­de Chris­ten ihren Arbeits­platz ver­lie­ren wer­den. Hier­bei han­delt es sich um Men­schen, die sich beson­ders auf­op­fe­rungsund hin­ge­bungs­voll um Hilfs­be­dürf­ti­ge küm­mern, weil sie hier­in nicht nur einen Beruf, son­dern eine gött­li­che Beru­fung sehen und dem Herrn Jesus Chris­tus gehor­chen wol­len, der spricht: „Du sollst dei­nen Nächs­ten lie­ben wie dich selbst!“ Wir möch­ten Sie daher drin­gend ersu­chen, die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht nicht umzu­set­zen und von der Ein­füh­rung einer all­ge­mei­nen Impf­pflicht abzu­se­hen oder wenigs­tens eine Aus­nah­me für Men­schen zu schaf­fen, wel­che die Imp­fung aus Glau­bens- und Gewis­sens­grün­den ableh­nen, wie es sie etwa auch bei der Wehr­pflicht gab und wie sie von Herrn Prä­si­dent des Senats und Bür­ger­meis­ter Dr. Boven­schul­te in Erwä­gung gezo­gen wur­de. Wir bit­ten Sie, unser Anlie­gen zu beden­ken, und beten, dass der all­mäch­ti­ge Gott Sie bei Ihrer Arbeit seg­nen möge. Möge Gott uns allen hel­fen! Hochachtungsvoll 

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