Die große Lüge um Impfungen und den Rückgang der Inzidenzen

Do 6. Mai. 2021 | Politik und Medien

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Quelle: anderweltonline.com

Von Peter Haisenko 

Die Inzi­den­zen sinken, weil die Impfkam­pagne so gut voran kommt, heißt es. Das ist eine glat­te Lüge, denn die Geimpften sind wegen ihrer Auswahl nicht rel­e­vant für das all­ge­meine Infektionsgeschehen.

Zuerst „durften“ über 80-Jährige geimpft wer­den. Dann ging es altersmäßig langsam nach unten und auch weni­gen jün­geren Risiko­grup­pen wurde das „Priv­i­leg“ zuge­s­tanden, eine Coro­na-Imp­fung zu erhal­ten. Stand 4.5.2021 sind 8,1 Prozent kom­plett geimpft und 20,5 nur erst­geimpft. 71,3 Prozent haben den „Piks“ noch nicht bekom­men. Damit bin ich direkt in der Pro­pa­gan­da-Rhetorik angekom­men. Mit der Verniedlichung des Impfvor­gangs zu einem net­ten kleinen Piks soll sug­geriert wer­den, dass ins­beson­dere diese Imp­fung völ­lig harm­los und eher eine spielerische Neben­sache ist. Aber darum soll es heute nicht gehen.

Zu welch­er Bevölkerungs­gruppe gehören die 8,1 Prozent kom­plett Geimpften und die 20,5 Prozent der Erst­geimpften? Nach der nach wie vor gülti­gen Impf­pri­or­ität kann es sich dabei nur um Hochbe­tagte und Rent­ner han­deln, mit ein­er kleinen Anzahl Jün­ger­er, die in die Pri­or­isierung aufgenom­men wur­den. Nahezu alle, die täglich zur Arbeit gehen, in den öffentlichen Verkehrsmit­teln dicht an dicht gedrängt ihre Aerosole aus­tauschen, sind nicht geimpft. Genau­so wenig wie alle, die den Einkauf für ihre Lebens­bedürfnisse in Super­märk­ten erledi­gen. Das sind bis auf wenige die 71,3 Prozent der Nicht­geimpften, wohinge­gen die 20,5 Prozent Erst­geimpften vor allem Rent­ner sind und die 8,1 Prozent Men­schen in Pflege­heimen, die am öffentlichen Leben kaum noch teil­haben. Wie kann also jemand auf die Idee kom­men, ein Rück­gang der Inzi­den­zen wäre ein­er erfol­gre­ichen Impfkam­pagne zuzurech­nen? (Weit­er­lesen)

 

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