Deutschland 2020: Bürgerrechtler werden verhaftet, Linksradikale ins Verfassungsgericht gewählt

So 17. Mai. 2020 | Politik und Medien

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Während im Land­tag von Meck­len­burg-Vor­pom­mern eine ehe­ma­lige DDR-Juristin zur Ver­fas­sungsrich­terin gekürt wurde, spiel­ten sich gestern auf dem Alexan­der­platz Szenen ab, wie wir sie aus DDR-Tagen ken­nen und nie wieder erleben zu müssen glaubten. Die Polizei nahm meine alte Fre­undin Ange­li­ka Barbe, Mit­stre­i­t­erin seit den Tagen des Pankow­er Frieden­skreis­es, Mit­be­grün­derin der SDP, später SPD der DDR, Kol­le­gin im ersten gemein­samen Bun­destag nach der Vere­ini­gung, Mit­be­grün­dern des Bürg­er­büros für die Opfer der SED-Gewaltherrschaft fest. dabei ging sie mit bru­taler Gewalt gegen die frisch am Knie operierte Dame vor, die nicht so schnell laufen kon­nte, wie die Polizis­ten sie wegz­er­rten. Hier gin­gen die Beamten, die gegen die Anti­ifa, die ger­ade im Gegen­satz zu Ange­li­ka, wirk­lich auf dem Alex demon­stri­erte, pas­siv blieben, die bei den Rev­o­lu­tionären 1.Mai-Demos gegen ver­mummte Ran­dalier­er lieber „deeskalierend“ wirken, als durchzu­greifen, die gegenüber krim­inellen Clans lieber Nach­sicht zeigen, als krim­inelle Aktiv­itäten zu unterbinden, mit aller Härte vor. Eine behin­derte ältere Dame zu schick­anieren, ist ja auch gefahr­los. Ich habe bish­er immer viel Sym­pa­thie für die Polizei gehabt und für sie Partei ergrif­f­en, wenn sie von den Linken angeprangert wurde, aber das Vorge­hen gegen Ange­li­ka Barbe ist unwürdig und grund­get­zwidrig. Denn noch gilt Artikel 2 (2): Jed­er hat das Recht auf Leben und kör­per­liche Unversehrtheit. Die Frei­heit der Per­son ist unver­let­zlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Geset­zes einge­grif­f­en wer­den. (Weit­er­lesen)

 

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