Quel­le: ddb​news​.org

Die Qua­ran­tä­ne wird ab Anfang Mai per­sön­li­che Ermes­sens­sa­che. Das wirft eine zen­tra­le Fra­ge auf: War­um zum Hen­ker spre­chen wir eigent­lich immer noch über die Impf­pflicht? Ges­tern mel­de­te der Gesund­heits­mi­nis­ter, dass die Qua­ran­tä­ne­re­ge­lung mit dem 1. Mai ent­fällt. Genau­er gesagt: Sie wird dann ledig­lich noch drin­gend emp­foh­len. Aber man muss sich nicht dar­an hal­ten. Nie­mand prüft sie mehr, kei­ner wird sank­tio­niert, wenn er nicht auf sei­nem Zim­mer bleibt. Die Ent­schei­dung war fäl­lig, denn im benach­bar­ten Aus­land hat man eine sol­che Rege­lung schon län­ger eta­bliert. Nun zieht auch Deutsch­land nach. Aber wie immer, gibt es in die­sem Land eine spe­zi­el­le Situa­ti­on. Denn wäh­rend die Nach­bar­län­der sich aus allen Maß­nah­men aus­klink­ten, gilt in Deutsch­land noch immer ein Aus­nah­me­zu­stand light – und man spricht noch immer über den größ­ten aller denk­ba­ren Über­grif­fe. (Wei­ter­le­sen)

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