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Das Nar­ra­tiv von den Schu­len als Coro­na-Hot­spots — Exper­tin übt schar­fe Kri­tik am Anhö­rungs­ver­fah­ren des Bundesverfassungsgerichts

Mo 9. Mai. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Kai Reb­mann — Rück­blen­de: Am 23. April 2021 tritt die soge­nann­te Bun­des­not­brem­se („Vier­tes Gesetz zum Schutz der Bevöl­ke­rung bei einer epi­de­mi­schen Lage von natio­na­ler Trag­wei­te“) in Kraft. Die­ses Gesetz sieht unter ande­rem die Schlie­ßung aller Schu­len in Gemein­den oder Städ­ten vor, in denen die 7‑Ta­ge-Inzi­denz über 165 liegt. In den Tagen nach Inkraft­tre­ten der Bun­des­not­brem­se gehen beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt (BVerfG) in Karls­ru­he zahl­rei­che Eil­an­trä­ge und Ver­fas­sungs­be­schwer­den ein. Am 20. Mai 2021 lehnt das BVerfG sämt­li­che Eil­an­trä­ge ab und ver­weist auf ein anhän­gi­ges Haupt­ver­fah­ren. Am 30. Juni 2021 lädt Mer­kel die Rich­ter des Ers­ten und Zwei­ten Senats des BVerfG zum Abend­essen ins Kanz­ler­amt ein – auf Kos­ten des Staats, sprich des Steu­er­zah­lers. Zu den Red­nern bei die­ser Ver­an­stal­tung gehört unter ande­rem die dama­li­ge Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin und heu­ti­ge Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht (SPD), die bei die­ser Gele­gen­heit über die Coro­na-Maß­nah­men der Bun­des­re­gie­rung refe­riert. Unter den Zuhö­rern befin­den sich unter ande­rem Susan­ne Baer, Rich­te­rin im Ers­ten Senat, und Ste­phan Har­b­arth, ehe­ma­li­ger CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter, Mer­kel-Ver­trau­ter und Vor­sit­zen­der des Ers­ten Senats am BVerfG. Am 30. Novem­ber 2021 kommt der Ers­te Senat unter Betei­li­gung des Vor­sit­zen­den Ste­phan Har­b­arth und der Rich­te­rin Susan­ne Baer schließ­lich auch im Haupt­ver­fah­ren zu der Über­zeu­gung, dass die Bun­des­not­brem­se rech­tens sei. (Wei­ter­le­sen)

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