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(Das hat sehr wohl etwas mit Coro­na und Aus­län­der zu tun!) Die Ver­tei­lungs­kämp­fe begin­nen: Ers­te Gewalt­aus­brü­che in Supermärkten

So 27. Mrz. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: ansa​ge​.org

Nach ähn­li­chen Fäl­len im Ruhr­ge­biet, in Bre­men und im Groß­raum Ham­burg ist nun auch im beschau­li­chen „Länd­le“ erst­mals ein offe­ner Streit um – infol­ge der all­ge­mei­nen Kri­sen­la­ge zuneh­mend knap­per wer­den­de und daher ratio­nier­te – Grund­nah­rungs­mit­tel aus­ge­bro­chen – wobei die Kom­bat­tan­ten, über deren kul­tu­rel­le Her­kunft sich die Pres­se bezeich­nen­der­wei­se aus­schwieg (und damit mehr offen­bar­te als geheim­hielt), weni­ger an zivi­li­sier­ten Umgangs­for­men und Schlich­tung zur fried­li­chen Kon­flikt­lö­sung inter­es­siert waren, son­dern zünf­tig zur Sache gin­gen: Als im lieb­li­chen Asperg im Land­kreis Lud­wigs­burg vor­ges­tern eine fünf­köp­fi­ge „Grup­pe von Män­nern“ mehr Fla­schen Spei­se­öl kau­fen woll­te, als von dem Laden in Asperg im Land­kreis Lud­wigs­burg der­zeit wegen der hohen Nach­fra­ge pro Per­son abge­ge­ben wird, kam es zum Streit. In kaum ver­ständ­li­chem Neu­bür­ger­deutsch mach­ten zwei Män­ner aus der Grup­pe ihrem Ärger Luft und woll­ten, so die „Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung“ (FAZ), die Men­gen­be­gren­zung par­tout nicht akzep­tie­ren. Nach rascher Eska­la­ti­on, dem Aus­sto­ßen von Flü­chen und Schimpf­wor­ten und machis­ti­schen Kraft­aus­drü­cken schrien die bei­den Kas­sie­re­rin schließ­lich laut­stark an – und droh­ten ihr dann, als die­se die Geschäfts­lei­tung rief und mit der Poli­zei droh­te, beim Ver­las­sen des Geschäfts ver­bal mit einer Gewalt­tat. Ein 36 Jah­re alter Mit­ar­bei­ter, so die FAZ, fass­te sich dar­auf ein Herz, bewaff­ne­te sich mit einem griff­be­rei­ten Nudel­holz und folg­te Grup­pe dar­auf­hin zu ihrem Auto, um sie zur Rede zu stel­len. Kei­ne gute Idee des Almans: Die bei­den Män­ner aus der Grup­pe zeig­ten sich nicht nur „wenig gesprächs­be­reit”, son­dern grif­fen nach Zier­stei­nen aus einem nahen Stein­kü­bel und woll­ten damit auf den 36-Jäh­ri­gen los­ge­hen. Als die­ser flüch­te­te, war­fen sie nach Poli­zei­an­ga­ben damit auf ihn. Die miss­glück­te Stei­ni­gung hat­te für die „Män­ner­grup­pe“ offen­bar kei­ne unmit­tel­ba­re Kon­se­quen­zen; jeden­falls schweigt sich die Poli­zei­mel­dung dar­über aus. Es wer­de „ermit­telt”, heißt es – eine Stan­dard­um­schrei­bung für straf­recht­li­ches Horn­ber­ger Schie­ßen. (Wei­ter­le­sen)

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