Covid-19-Tote: “Der Spur des Geldes folgen” — reitschuster.de

So 14. Feb. 2021 | Politik und Medien, Medizin und Pflege

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„COVID-19 kostete mehr als 300.000 Leben­s­jahre in Deutsch­land“, schrieb die von mir früher ein­mal sehr geschätzte Frank­furter All­ge­meine Zeitung unter Bezug­nahme auf einen Auf­satz, der von Mitar­beit­ern der Bun­des­be­hörde „Robert-Koch-Insti­tut“ und dem Umwelt­bun­de­samt ver­fasst wurde.

Grund­lage wis­senschaftlich­er Debat­te soll­ten zunächst stets diesel­ben Begriffe sein. Dem wird der Auf­satz selb­st insoweit gerecht, dass er sehr wohl verdeut­licht, dass er allein auf gemelde­ten COVID-Fal­lzahlen beruht, die bere­its als solche nicht dif­feren­ziert werden.

Bekan­ntlich wer­den mut­maßliche COVID-Fälle in drei unter­schiedlichen ICD-10-Codes erfasst, näm­lich U07.1 (COVID, Virus pos­i­tiv), U07.2 (COVID, Virus neg­a­tiv) und U99.0 (COVID, Diag­nos­tik in Klärung), was – wenn man wie der Auf­satz sowohl die Dif­feren­zierung der Codes als auch die Todesur­sache etwa durch soge­nan­nte Vor­erkrankun­gen außer Acht lässt – zu erhe­blichen Fehlin­ter­pre­ta­tio­nen führen mag.

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