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Coro­na & Co: Was ist mit unse­ren Kir­chen los?

Do 11. Feb. 2021 | Politik und Medien

Quel­le: die​ost​schweiz​.ch

Glo­bal sind im Jahr 2020 vie­le neue Brand­her­de ent­stan­den. Nicht auf­grund von Coro­na, son­dern durch die Mass­nah­men, auch denen, die bei uns ergrif­fen wer­den. Wo bleibt das Chris­ten­tum in die­ser Situa­ti­on? Und wo die Kir­chen? Ein Gast­bei­trag von Ben­ja­min Kil­chör. Um 200 n. Chr. her­um wütet in Alex­an­dria die Pest. Bischof Dio­nys schreibt 50 Jah­re spä­ter (Euse­bi­us, Kir­chen­ge­schich­te VII, 22 und IX, 8):

«Die meis­ten unse­rer Brü­der schon­ten aus gros­ser Nächs­ten­lie­be ihre eige­ne Per­son nicht und hiel­ten fest anein­an­der. Furcht­los besuch­ten sie die Kran­ken, bedien­ten sie sorg­fäl­tig, pfleg­ten sie um Chris­ti wil­len und schie­den freu­dig zugleich mit ihnen aus dem Leben … Ja, vie­le star­ben selbst, nach­dem sie andern durch die Pfle­ge die Gesund­heit wie­der ver­schafft und deren Tod gleich­sam auf sich selbst ver­pflanzt hat­ten … Bei den Hei­den aber fand gera­de das Gegen­teil statt. Sie sties­sen die­je­ni­gen, wel­che zu erkran­ken began­nen, von sich, flo­hen von den Teu­ers­ten hin­weg, war­fen die Halb­to­ten auf die Stras­se und lies­sen die Toten unbe­er­digt lie­gen … Als dies bekannt wur­de, pries man den Gott der Christen.»

(Wei­ter­le­sen)

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