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Coro­na-Maß­nah­men ver­schär­fen Armut in Deutsch­land Immer weni­ger kön­nen sich das Leben hier­zu­lan­de noch leisten

Fr 1. Jul. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Kai Reb­mann — Der Armuts­be­richt 2022 des Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­bands gleicht einem Armuts­zeug­nis für die Ampel­ko­ali­ti­on und ihre Vor­gän­ger­re­gie­rung unter Ange­la Mer­kel (CDU). Unter der Über­schrift „Zwi­schen Pan­de­mie und Infla­ti­on“ doku­men­tiert die Stu­die nicht nur ein Poli­tik­ver­sa­gen his­to­ri­schen Aus­ma­ßes, son­dern auch die dar­aus resul­tie­ren­den dra­ma­ti­schen Fol­gen für einen nicht klei­nen Teil der Bevöl­ke­rung in Deutsch­land. Dem­nach müs­sen inzwi­schen fast 14 Mil­lio­nen der Bun­des­bür­ger zu den Armen gerech­net wer­den, was einem Anteil von 16,6 Pro­zent ent­spricht. Haupt­ge­schäfts­füh­rer Ulrich Schnei­der wird in der Pres­se­mit­tei­lung des Ver­bands wie folgt zitiert: „Die Befun­de sind erschüt­ternd, die wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie schla­gen inzwi­schen voll durch. Noch nie wur­de auf der Basis des amt­li­chen Mikro­zen­sus ein höhe­rer Wert gemes­sen und noch nie hat sich die Armut in jün­ge­rer Zeit so rasant aus­ge­brei­tet wie wäh­rend der Pan­de­mie.“ (Wei­ter­le­sen)

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