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Coro­na: Die all­mäh­li­che Wie­der­kehr der kon­zer­tier­ten Panikmache

Di 14. Jun. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: ansa​ge​.org

Coro­na hat mitt­ler­wei­le etwas mit dem deut­schen Fern­se­hen gemein: Die jah­res­zeit­li­chen Wie­der­ho­lun­gen. Kein Weih­nach­ten ohne den „Klei­nen Lord“ und kein Früh­som­mer ohne die War­nung vor der Coro­na-Herbst­wel­le. Dann doch lie­ber Ced­dy und sein gran­te­li­ger Groß­va­ter – da erwar­tet mich wenigs­tens kein Buß­geld, wenn ich mich dem Pro­gramm ent­zie­he. Man könn­te mei­nen, die Deut­schen hät­ten es mitt­ler­wei­le satt, sich ängs­ti­gen zu las­sen – und das trifft bei vie­len sicher­lich auch zu. Aber eini­ge hal­ten dem Virus uner­schüt­ter­lich die Treue: Im Jahr drei nach der Apo­ka­lyp­se ver­hal­ten sie sich, als hät­ten sie vor­her nichts ande­res gekannt. Und selbst jene, wel­che vor­her gern über „die Idio­ten da oben“ schimpf­ten, die „von nichts eine Ahnung haben”, hän­gen an den Ver­ord­nun­gen wie Kate Wins­let an ihrem ret­ten­den Holz­brett nach dem Unter­gang der Tita­nic. „Gebt uns die Mas­ken­pflicht zurück, oder wir wer­den alle ster­ben!“ – die Kris­tall­ku­gel von Karl Lau­ter­bach hat gespro­chen, im Herbst kommt die nächs­te Super­mu­tan­te! (Wei­ter­le­sen)

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