Weitere Artikel:

Bun­des­pres­se­kon­fe­renz besei­tigt Gefahr für ihre gute Bezie­hung zur Regie­rung — Nicht deutsch genug zum Fra­gen stellen?

Fr 11. Mrz. 2022 | Politik und Medien

Quel­le: reit​schus​ter​.de

„Wer das Licht der Infor­ma­ti­on aus­sper­ren muss, der braucht offen­bar Fins­ter­nis für das, was er tut.“
Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter Stein­mei­er bei der Ver­ab­schie­dung von ZDF-Inten­dant Tho­mas Bel­lut heu­te. Er mein­te damit den Kreml.

„Sei­en Sie stolz dar­auf. Heu­te ist das ehren­vol­ler als das Groß­kreuz des Ver­dienst­kreu­zes mit Stern und Schulterband.“
Reak­ti­on eines pro­mi­nen­ten Bekannten.

Fast andert­halb Jah­re lang habe ich für mei­ne Leser kri­ti­sche Fra­gen in der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz gestellt. Ein ums ande­re Mal der Regie­rung auf den Zahn gefühlt. Das gefiel vie­len nicht. Schon ganz zu Beginn wur­de mir mehr oder weni­ger dis­kret bedeu­tet, die gute Bezie­hung zur Regie­rung sei für die Bun­des­pres­se­kon­fe­renz wich­tig – und ich wür­de die stö­ren. Ich soll­te mein Ver­hal­ten ändern. Für mich war klar: Auf kei­nen Fall. Wenn Jour­na­lis­ten eine gute Bezie­hung zur Regie­rung haben, ist in mei­nen Augen etwas faul. So wur­de ich zum Stör­fak­tor. Gegen den mit den unter­schied­lichs­ten Metho­den gehetzt wur­de. Mit Dif­fa­mie­run­gen und einer Schmutz­kam­pa­gne. Etwa einem Hetz­ar­ti­kel in der Süd­deut­schen, den mein Kol­le­ge Alex­an­der Fritsch als „Ruf­mord­ver­such auf Süd­deut­sche Art“ bezeich­ne­te. (Wei­ter­le­sen)

Pin It on Pinterest