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Beschluss aus Karls­ru­he stützt Sen­sa­ti­ons­ur­teil aus Wei­mar, Rechts­beu­gungs­vor­wurf ohne Grundlage

Mo 3. Mai. 2021 | Politik und Medien

Quel­le: 2020​news​.de

Der Senat für Fami­li­en­sa­chen am Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he hat einen Beschluss (AZ 20 WF 70/​21) gefaßt, der auf­zeigt, dass der Rechts­beu­gungs­vor­wurf gegen­über dem Wei­ma­rer Fami­li­en­rich­ter Chris­ti­an Dett­mar ohne Rechts­grund­la­ge erho­ben wor­den ist. Das OLG Karls­ru­he hat mit­ge­teilt, dass das Fami­li­en­ge­richt bei einer Anre­gung gem. § 1666 BGB ver­pflich­tet ist, nach pflicht­ge­mäs­sem Ermes­sen Vor­er­mitt­lun­gen ein­zu­lei­ten. Es kann die Prü­fung, ob eine Kin­des­wohl­ge­fähr­dung vor­liegt, nicht ein­fach auf das Ver­wal­tungs­ge­richt ver­la­gern. Der Beschluss des OLG Karls­ru­he erging auf­grund der Beschwer­de einer Mut­ter, die in einer Pforz­hei­mer Schu­le wegen der schul­in­ter­nen Anord­nung von Coro­na-Mass­nah­men das kör­per­li­che, see­li­sche und geis­ti­ge Wohl ihrer Kin­der gefähr­det sah. (Wei­ter­le­sen)

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