Auf die Straße: BETEN und SPAZIEREN

Mo 10. Jan. 2022 | Politik und Medien, Angepinnt

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Quelle: gott-segne-unser-land.de

von Egmond Prill

Spaziergänge liefen auch während der Feiertagspause ohne Pause weiter. Inzwischen können auch die Systempresse und das Staatsfernsehen nicht mehr wegschauen. Klar, es werden immer nur „Rangeleien und Randale“ gezeigt, „Gewalt und Hass“ dokumentiert und vor „Rechts“ gewarnt. Mit Kampfhunden, Knüppeln und Kampfgas greift die Staatsmacht in Gestalt der Polizei mit voller Härte durch. Horst Kretschmar von der Polizei Sachsen hatte schon am 7. Dezember im ZDF angekündigt, dass er „Corona-Gegnern auf die Füße treten werde“.

Inzwischen hat die Polizei tausende Anzeigen erstattet, viele teure Bußgelder verhängt und Menschen verletzt, auch Kinder. Spazieren verboten! Wer hätte das vor zwei Jahren für möglich gehalten?!  Vielen aus der untergegangenen DDR dämmerts; es kommen Erinnerungen hoch. Inzwischen ist das Land, ja halb Europa, wieder auf den Beinen. Der Staat reagiert wie gewohnt: Minderheit, Mob, Rowdys, Rechtsradikale – früher hieß es noch: Konterrevolutionäre…

Aber die Minderheit hat es damals geschafft. Gleichermaßen sind Ost und West auf den Beinen. München, Hamburg neben Magdeburg und Bautzen. In Dinslaken und Oberhausen wurde für die nächsten Spaziergänge ein altes Lied kopiert:

Wer Gott folgt riskiert seine Träume, setzt eigene Pläne aufs Spiel.
Auch als Verlierer kommt ihr nicht zu kurz. Gott bringt euch an sein gutes Ziel.

Vertraut auf den Herrn für immer, denn er ist der ewige Fels.

Die Mächtigen kommen und gehen, und auch jedes Denkmal mal fällt.
Bleiben wird nur, wer auf Gottes Wort steht, dem sichersten Standpunkt der Welt.

Theo Lehmann und Jörg Swoboda publizierten 1982, vor genau vierzig Jahren, diese Zeilen und Melodie, die gläubigen Jugendlichen in der DDR Kraft und Zuversicht gaben.

Übrigens: Die Montagsdemonstrationen begannen damals oft in und vor Kirchen und christlichen Gemeindehäusern nach gemeinsamen Liedern und Gebeten. Dann folgten, so könnte man heute sagen: „Gebetsspaziergänge“. Eine Idee für heute: Spaziergänge mit Gebetspausen – vielleicht nicht alle, aber die Christen. Lieder singen und  Psalmen lesen – Andacht auf der Straße mit der Bibel in der Hand – geschützt durch den GG-Artikel „Religionsfreiheit“.

Und am Ende bleibt die Hoffnung und bleibt das Gebet:
Gott segne unser Land!

„Gott sei uns gnädig und segne uns; er lasse uns sein Antlitz leuchten, dass man auf Erden erkenne seinen Weg, unter allen Heiden sein Heil. Es danken dir, Gott, die Völker; es danken dir alle Völker. Die Völker freuen sich und jauchzen, dass du die Leute recht richtest und regierest die Leute auf Erden. Es danken dir, Gott, die Völker; es danken dir alle Völker.
Das Land gibt sein Gewächs. Es segne uns Gott, unser Gott. Es segne uns Gott, und alle Welt fürchte ihn!“ Psalm 67

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