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Auch Laschet ist jetzt Coro­na-Kri­ti­ker: Inzi­denz­wer­te sind frei erfun­den › Jouwatch

Di 16. Feb. 2021 | Politik und Medien

Es ist eine veri­ta­ble Sen­sa­ti­on: Armin Laschet, CDU-Vor­sit­zen­der und womög­lich nächs­ter Bun­des­kanz­ler, wech­selt ins Lager der „Cov­idio­ten“ und Maß­nah­men­kri­ti­ker: Offen und frei­mü­tig räum­te er ein, dass die Inzi­denz­wer­te, anhand derer das gan­ze Volk skla­visch dis­zi­pli­niert wird, rei­ne Erfin­dun­gen der Poli­tik sind. Kon­kret bezog sich der NRW-Minis­ter­prä­si­dent damit auf die Will­kür-Beschlüs­se von ver­gan­ge­ner Woche.

Dass ab sofort nicht mehr die – zuvor mona­te­lang als wie in Stein gemei­ßelt gel­ten­de, zur angeb­li­chen Gewähr­leist­bar­keit der Kon­takt­nach­ver­fol­gung durch die Gesund­heits­äm­ter bestimm­te – Ober­gren­ze einer 50-Inzi­denz pro 100.000 Ein­woh­nern bin­nen sie­ben Tagen gel­ten sol­le, son­dern fort­an der Wert 35, stieß anschei­nend auch Laschet sau­er auf – und muss ein Umden­ken aus­ge­löst habe: Er nann­te die poli­tisch defi­nier­ten Grenz­wer­te „erfun­den“ – was nicht weni­ger heißt, als dass es sich bei den Lock­down-Begrün­dun­gen um einen rie­si­gen Schwin­del handelt.

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