Quel­le: de​.rt​.com

Aus­schnit­te:

… Nun warnt der Ethik­rat: Ein Min­dest­maß an sozia­len Kon­tak­ten müs­se gewähr­leis­tet wer­den. Dies gebie­te die Men­schen­wür­de. … Betrof­fe­ne müss­ten selbst ent­schei­den dür­fen, wel­cher Per­son sie wei­ter­hin nahe sein wol­len, so Lob-Hüdepohl. In sei­ner Emp­feh­lung mahnt der Ethik­rat wei­ter­hin, wich­ti­ge Kon­tak­te der Heim­be­woh­ner unter­ein­an­der nicht gänz­lich abzu­schnei­den. Auch Grup­pen­an­ge­bo­te zur Frei­zeit­ge­stal­tung sei­en wich­tig für die psy­cho­so­zia­le Gesund­heit der Betrof­fe­nen. Außer­dem warnt das Gre­mi­um davor, Ster­ben­de allein zu las­sen. Die Beglei­tung in der letz­ten Lebens­pha­se erfül­le “eine wich­ti­ge Funk­ti­on mit Blick auf die all­mäh­li­che Los­lö­sung vom Leben sowie von jenen Lebens­be­rei­chen, denen Betrof­fe­ne sich beson­ders ver­bun­den fühl­ten”, so das Gre­mi­um. Ohne Beglei­tung wer­de der her­an­na­hen­de Tod viel stär­ker als Bedro­hung erlebt. Ange­hö­ri­ge hät­ten in der Fol­ge neben der Trau­er zusätz­lich häu­fig mit Schuld­ge­füh­len zu kämp­fen. … (Wei­ter­le­sen)

Pin It on Pinterest