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Alles auf Anfang: Dau­er-Imp­fung ante por­tas — Exper­ten und die Oppo­si­ti­on zer­reis­sen desas­trö­ses Infektionsschutzgesetz

Sa 6. Aug. 2022 | Politik und Medien, Medizin und Pflege

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Dani­el Wein­mann — Die Covid-Dau­er­be­schal­lung in Deutsch­land geht wei­ter. Geht es nach dem Ent­wurf für das neue Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, beginnt der Impfrei­gen ab Okto­ber von vorn. Prä­sen­tiert wur­de der Ent­wurf von Karl Lau­ter­bach und Jus­tiz­mi­nis­ter Busch­mann, der den ver­blie­be­nen Rest von Glaub­wür­dig­keit der FDP nun voll­ends ver­spielt hat. Alle Maß­nah­men enden spä­tes­tens mit Früh­lings­be­ginn am 20. März 2022 – ver­sprach der sich als „Libe­ra­le“ gerie­ren­de Busch­mann noch zu Beginn die­ses Jah­res. Mit sei­nem Wort­bruch begibt er sich auf das Niveau sei­nes Par­tei­chefs Chris­ti­an Lind­ner, des­sen Ver­spre­chen meist bin­nen kur­zer Zeit zu hoh­len Wort­hül­sen fern­ab jeg­li­chen Wahr­heits­ge­halts mutie­ren. „Frisch“ geimpft, lau­tet die wich­tigs­te Neu­de­fi­ni­ti­on im Busch­mann-Lau­ter­bach-Plan. Als sol­cher gilt, des­sen jüngs­ter Piks höchs­tens drei Mona­te zurück­liegt. Drei Mona­te sei­en ein Zeit­fens­ter, in dem man „wahr­schein­lich gut geschützt“ sei, so Gesund­heits­mi­nis­ter Lau­ter­bach. Der SPD-Poli­ti­ker trotz sei­ner Vier­fach-Imp­fung gera­de an Covid-19 Erkrank­te scheint sei­nen Behaup­tun­gen der Imp­fung als Segens­brin­ger offen­sicht­lich selbst nicht mehr zu ver­trau­en. „Wahr­schein­lich gut geschützt“ klingt ange­sichts der immer häu­fi­ger zu Tage tre­ten­den Neben­wir­kun­gen wenig ver­trau­ens­er­we­ckend. (Wei­ter­le­sen)

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