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Von reit​schus​ter​.de — Affen­po­cken. So lau­tet das Virus, das vie­le noto­ri­sche Schwarz­se­her gern zur Pan­de­mie hoch­sti­li­sie­ren wür­den. Für Deutsch­land mel­det das Robert Koch-Insti­tut an die­sem Mitt­woch 263 Infek­ti­ons­fäl­le aus elf Bun­des­län­dern. Welt­weit (!) wur­den bis Diens­tag rund 1600 Fäl­le von Affen­po­cken und fast 1500 Ver­dachts­fäl­le in 39 Län­dern gemel­det. Grund genug für Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO), in einer gan­zen Rei­he von Län­dern den Not­fall­aus­schuss ein­zu­be­ru­fen. Der Rat soll am 23. Juni ent­schei­den, ob es sich – wie bei Coro­na – um eine „gesund­heit­li­che Not­la­ge von inter­na­tio­na­ler Trag­wei­te“ han­delt. Soll­te an die­sem Tag der inter­na­tio­na­le Gesund­heits­not­stand aus­ge­ru­fen wer­den, könn­te das Virus bereits eine ande­re Bezeich­nung haben. Wis­sen­schaft­ler haben Beden­ken geäu­ßert und mah­nen eine Namens­än­de­rung an. Die bis­he­ri­ge Bezeich­nung kön­ne auf eine Her­kunft aus Afri­ka hin­deu­ten. Um mög­li­chen Dis­kri­mi­nie­run­gen oder Stig­ma­ti­sie­run­gen vor­zu­beu­gen, geht die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on nun in die Offen­si­ve. (Wei­ter­le­sen)

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